Bild folgtKI-generierte IllustrationAnemonastrum narcissiflorum
Auch bekannt als: Narzissenblütiges Windröschen, Narzissenblütige Anemone, Narzissenblättriges Windröschen, Berghähnchen, Narzissen-Windröschen, Berghähnlein
Unverwechselbar ist das Alpen-Berghähnlein durch seine narzissenartigen Blüten, die in einer lockeren Dolde (einem schirmförmigen Blütenstand) am Ende der Stängel stehen. Da diese Pflanze in Deutschland und Österreich indigen (heimisch) ist, aber auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft wird, leistet ihr Erhalt im Garten einen echten Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt. Sie bereichert vor allem Steingärten und alpine Pflanzungen durch ihre seltene Erscheinung. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, profitiert die heimische Insektenwelt von dieser im Hochsommer blühenden Art. Als Gartenbesitzer kannst du mit dieser Pflanze eine botanische Kostbarkeit bewahren, die in der freien Natur immer seltener wird.
Alpine Kostbarkeit: Bewahre ein gefährdetes Juwel unserer Bergwelt im eigenen Garten.
Als indigene Art ist das Alpen-Berghähnlein ein fester Bestandteil der heimischen Biodiversität, sieht sich jedoch durch den Status 3 auf der Roten Liste einer Gefährdung gegenüber. Durch die Ansiedlung im Garten förderst du die Ex-situ-Erhaltung (den Schutz einer Art außerhalb ihres natürlichen Lebensraums). In der Natur ist sie auf Kalkmagerrasen (artenreichen Wiesen auf kalkhaltigem Untergrund) zu finden. Mit ihrer Blütezeit im Juli füllt sie eine wichtige Lücke im Hochsommer, wenn viele Frühjahrsblüher bereits verblüht sind. Die offene Blütenform ermöglicht verschiedenen Fluginsekten einen unkomplizierten Zugang zu den pflanzlichen Ressourcen. Damit trägst du aktiv dazu bei, das Aussterben dieser spezialisierten Gebirgspflanze zu verhindern.
Das Alpen-Berghähnlein ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie für viele Hahnenfußgewächse üblich, ist beim Umgang mit der Pflanze Vorsicht geboten. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder bei Unfällen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8) mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht für eine optimale Blütenentwicklung.
Halte den Boden gleichmäßig frisch, also mäßig feucht (Feuchte 5), und vermeide unbedingt Staunässe.
Ein normaler Gartenboden ohne übermäßige Nährstoffgaben (Mittelzehrer) entspricht ihren natürlichen Bedürfnissen.
Achte darauf, dass das Substrat kalkhaltig oder basisch (Reaktionswert 7) ist; mische bei Bedarf Kalkgrus unter die Erde.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden frostfrei ist.
Da die Art kühles Klima gewöhnt ist, sollte der Boden im Sommer nicht vollständig austrocknen.
Gute Partnerin: Silberwurz (Dryas octopetala) – sie besiedelt dieselben kalkreichen Standorte und schützt als Teppichstaude den Boden vor zu starker Erwärmung.
Das Alpen-Berghähnlein (Anemonastrum narcissiflorum) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sein natürlicher Lebensraum umfasst kalkhaltige Bergwiesen und Schutthalden in den Alpenregionen Deutschlands und Österreichs. Die Pflanze ist ein typischer Vertreter der alpinen Flora und bevorzugt kühle, lichte Standorte. Charakteristisch sind die handförmig geteilten Blätter, die optisch an Anemonen erinnern. Als Basen- und Kalkzeiger gibt sie wertvolle Hinweise auf die Beschaffenheit des Bodens an ihrem Standort.
1 Video zu Alpen-Berghähnlein
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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