Bild folgtKI-generierte IllustrationAnemone baldensis
Auch bekannt als: Baldo-Windröschen, Tiroler Windröschen, Monte-Baldo-Anemone
Du erkennst das Monte-Baldo-Windröschen an seinen großen, strahlend weißen Schalenblüten, die im Kontrast zu den fein zerteilten, dunkelgrünen Blättern stehen. Die Pflanze wächst sehr kompakt als krautige Pflanze und erreicht eine Höhe von genau 0,09 m, was sie zu einem idealen Bewohner für Steingärten macht. Da sie in der Natur extrem selten ist (Rote Liste R), leistest du mit ihrer Pflanzung einen echten Beitrag zum Schutz der heimischen Artenvielfalt. Im Naturgarten dient sie als wichtige Pollenquelle für spezialisierte Insekten der Gebirgslagen. Du wirst sehen, dass dieser kleine Alpenbewohner trotz seiner Größe eine enorme Präsenz ausstrahlt.
Alpine Rarität für Kenner: Nur 9 Zentimeter pure Naturkraft aus den Alpen.
Mit dem Monte-Baldo-Windröschen holst du dir eine botanische Kostbarkeit in den Garten, die in der freien Natur als extrem selten (Rote Liste R) eingestuft wird. Die Pflanze ist ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Gefüges alpiner Standorte. Da sie eine indigene Art ist, ist sie optimal in die regionalen Nahrungsketten eingebunden. Auch wenn für diese spezifische Anemone keine detaillierten Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, profitieren typischerweise Schwebfliegen und kleine Wildbienen vom Pollenangebot der Schalenblüten. Du förderst durch die Ansiedlung solcher Spezialisten die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) der regionalen Flora.
Bitte beachte, dass das Monte-Baldo-Windröschen als Hahnenfußgewächs nicht kindersicher ist und giftige Inhaltsstoffe besitzt. Der Kontakt mit dem Pflanzsaft kann Hautreizungen hervorrufen, weshalb du beim Pflanzen Handschuhe tragen solltest. Für Haushalte mit Haustieren ist Vorsicht geboten, da die Pflanze beim Verzehr gesundheitsschädlich ist.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 8), an dem die Pflanze mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht erhält.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein (Feuchtezahl 5), darf aber keinesfalls zu Staunässe neigen.
Da die Art ein Schwachzehrer (Magerpflanze) ist (Nährstoffzahl 1), solltest du auf jegliche Düngung verzichten.
Sorge für ein kalkhaltiges oder basisches Milieu (Reaktionszahl 7), indem du bei Bedarf Kalksplitt in das Pflanzloch mischst.
Halte die Wuchshöhe von 0,09 m ein und setze sie an Stellen, wo sie nicht von größeren Nachbarn überwachsen wird.
Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr (März bis Mai) oder der Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Eine Vermehrung ist durch Aussat oder vorsichtige Teilung des Wurzelstocks nach der Blüte möglich.
Gute Partnerin: Die Silberwurz (Dryas octopetala) – sie ist ebenfalls ein Alpenbewohner mit identischen Ansprüchen an Licht und Kalkgehalt.
Das Monte-Baldo-Windröschen (Anemone baldensis) ist ein Vertreter der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (heimisch) und besiedelt dort bevorzugt alpine Felsschuttfluren und Magerrasen. Morphologisch fällt es durch seine breitblättrige, aber tief eingeschnittene Blattform auf, die dichte Polster bildet. Als typische Hochgebirgspflanze ist sie an kaltes (alpines) Klima angepasst und benötigt spezifische Bodenbedingungen, um langfristig zu gedeihen.
3 Videos zu Monte-Baldo-Windröschen
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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