Bild folgtKI-generierte IllustrationAnemone parviflora
Auch bekannt als: Anemone parviflora
Du erkennst die Kleine Anemone (Anemone parviflora) an ihren schlichten, meist einzeln stehenden weißen Blüten, die über den tief eingeschnittenen Blättern thronen. Dass sie eine krautige Pflanze (nicht verholzend) ist, macht sie zu einem zarten Begleiter für kühle, steinige Gartenbereiche. In deinem Naturgarten fördert sie die Vielfalt, indem sie ökologische Nischen besetzt, die für viele andere Stauden zu karg sind. Ihre federleichten Samen reisen mit dem Wind und sorgen so ganz ohne dein Zutun für kleine Überraschungen an neuen Plätzen. Mit dieser Wahl zeigst du echtes Fingerspitzengefühl für die leisen, ursprünglichen Töne in der Natur.
Arktische Eleganz für karge Ecken: Ein robuster Spezialist für Steingärten.
Durch ihr geringes Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,66 mg setzt die Kleine Anemone auf die Fernausbreitung durch den Wind. Dies ermöglicht der Art die Besiedlung neuer Lebensräume im Garten und stärkt so die lokale Biodiversität (Artenvielfalt). Als krautige Pflanze bietet sie während der Vegetationsperiode Schutz für kleine, bodenbewohnende Insekten in Steingarten-Biotopen. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, dienen die offenen Blüten als Anlaufstelle für verschiedene Pollensammler. Im Winter sorgen die stehengelassenen Pflanzenreste für Struktur und Überwinterungsmöglichkeiten in der Krautschicht.
Die Kleine Anemone ist nicht kindersicher und sollte außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern gepflanzt werden. Als Mitglied der Hahnenfußgewächse enthält sie Pflanzensäfte, die bei Kontakt oder Verzehr zu Reizungen führen können. Im Falle eines Unfalls erreichst du den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort mit sehr gutem Wasserabfluss (Drainage), um Staunässe an den Wurzeln zu verhindern.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Der Boden sollte mager (nährstoffarm) sein; du kannst normale Gartenerde mit Sand oder feinem Kies abmagern.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 15 Zentimetern ein, damit sich die Rosetten gut entwickeln können.
Da die Samen mit nur 0,66 mg sehr leicht sind, ist eine natürliche Selbstaussaat über den Wind wahrscheinlich.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die oberirdischen Teile im Herbst von selbst einziehen (absterben).
Gießen musst du nur bei extremer Trockenheit, da die Pflanze an karge Standorte angepasst ist.
Gute Partnerin: Die Silberwurz (Dryas octopetala) – sie hat identische Ansprüche an den Boden und bildet einen dichten Teppich, der die Anemone wunderbar ergänzt.
Die Kleine Anemone gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in arktischen sowie subalpinen Bergregionen beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Felsfluren und alpine Magerrasen (nährstoffarme Wiesen). Morphologisch (die äußere Gestalt betreffend) zeichnet sie sich durch ihren niedrigen, unverholzten Wuchs und die breitblättrigen, handförmigen Blätter aus. Als typischer Gebirgsbewohner ist sie an extreme Witterung angepasst und überdauert den Winter tief im Boden.
2 Videos zu Anemone parviflora
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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