Bild folgtKI-generierte IllustrationAngelica palustris
Auch bekannt als: Sumpf-Engelwurz
Wer die Sumpf-Siegwurz (Angelica palustris) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren markanten Doldenblüten (schirmartige Blütenstände) und der kompakten Statur ist sie eine echte Erscheinung am Teichrand. Als heimische Wildpflanze ist sie ein wertvoller Baustein für deinen Naturgarten, besonders wenn du feuchte Standorte ökologisch aufwerten möchtest. Da sie in der freien Natur immer seltener wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Du holst dir hier eine Spezialistin ins Beet, die im Juni für Struktur sorgt. Wenn du einen feuchten Platz im Garten hast, machst du mit dieser Art alles richtig.
Seltene Feuchtwiesen-Spezialistin: Hol dir die 0,64 m hohe Naturschutz-Schönheit.
Als heimische Art ist die Sumpf-Siegwurz perfekt in das heimische Ökosystem integriert. Ihre Blütezeit im Juni bietet ein wichtiges Zeitfenster für die lokale Insektenwelt. In der freien Natur ist sie ein Indikator für wertvolle Feuchtbiotope und Stromtalwiesen. Durch ihre Vorliebe für nährstoffreiche Böden hilft sie dabei, Stickstoff im Boden zu binden und in Biomasse umzuwandeln. In deinem Garten bietet sie vor allem durch ihre Blätter und den Wuchs im dichten Uferbereich wertvolle Deckung für kleine Amphibien. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, fördert der Erhalt dieser seltenen Pflanze die floristische Vielfalt deiner Region erheblich.
Die gesamte Pflanze ist leicht giftig und enthält Furanocumarine. Diese Stoffe können bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung Hautirritationen auslösen (Phytophotodermatose). Trage bei Pflegearbeiten vorsichtshalber Handschuhe. Bei Problemen wende dich an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.645 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 7: Sonne).
Sorge für eine dauerhaft hohe Bodenfeuchte (Feuchtezahl 8: Feucht bis nass).
Der Boden sollte sehr nährstoffreich sein, da die Pflanze ein Starkzehrer (Stickstoffzahl 8: hoher Nährstoffbedarf) ist.
Achte auf ein neutrales bis schwach saures Bodenmilieu (Reaktionszahl 6).
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte bei der Pflanzung die Wuchshöhe von 0,64 m im Blick, um sie nicht durch größere Stauden zu bedrängen.
Da die Pflanze nicht verholzt, können die abgestorbenen Triebe im Spätwinter bodennah eingekürzt werden.
Gute Partnerin: Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie besitzt die gleichen Standortansprüche an Nährstoffe und Feuchtigkeit und ergänzt das Beet optisch.
Die Sumpf-Siegwurz gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) innerhalb der Ordnung der Doldenblütlerartigen. In Deutschland ist sie vor allem in feuchten Niederungsgebieten heimisch, wo sie in Niedermooren (dauerhaft feuchte, torfhaltige Gebiete) und Stromtalwiesen vorkommt. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige, nicht verholzte Pflanze mit einer exakten Wuchshöhe von 0,64 m aus. Ihre breitblättrige Laubstruktur ist typisch für Arten, die in mäßig warmen Klimazonen auf nährstoffreichen Standorten gedeihen.
3 Videos zu Angelica palustris
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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