Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Elateridae
heimisch Deutschland
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Der Purpurrote Schnellkäfer (Anostirus purpureus) fällt sofort durch seine kräftig rot gefärbten Flügeldecken (die festen Vorderflügel) auf, die einen starken Kontrast zum tiefschwarzen Halsschild (der vordere Abschnitt des Brustpanzers) bilden. Mit seiner länglichen, zum Ende hin zugespitzten Körperform erreicht dieser Käfer eine Länge von etwa 9 bis 14 Millimetern. In Deinem Garten bevorzugt er sonnige Plätze, oft an Waldrändern oder in naturnahen Wiesenbereichen. Als ausgewachsenes Tier ernährt er sich vorwiegend von Pollen und Nektar verschiedener Blüten, ohne dabei auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert zu sein. Die Larven werden aufgrund ihrer festen, glänzenden Körperhülle als Drahtwürmer (die hartschaligen Larven der Schnellkäfer) bezeichnet. Sie entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg im feuchten Erdboden oder in moderndem Pflanzenmaterial. Dort fressen sie abgestorbene Pflanzenteile oder jagen gelegentlich andere kleine Bodenbewohner. Um diesen nützlichen Käfer zu fördern, solltest Du Totholz (abgestorbenes Holz) in ruhigen Ecken Deines Gartens einfach liegen lassen. Er ist ein wertvoller Helfer bei der Zersetzung organischer Stoffe und ein Zeichen für ein intaktes Ökosystem. Sein besonderes Merkmal ist der Sprungapparat auf der Unterseite, mit dem er sich bei Gefahr mit einem hörbaren Klicken in die Luft schnellt. Dieses Verhalten hat der gesamten Familie ihren Namen gegeben und dient der Flucht vor Fressfeinden.
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Dieser Käfer ist für Menschen vollkommen harmlos und besitzt keinen Stachel oder Giftdrüsen. Er gilt in der Gartenkultur nicht als Schädling, sondern ist ein interessanter Beobachtungsgast, der zur biologischen Vielfalt Deiner Grünanlage beiträgt.
Körper
Körperlänge
1.0528 cm
Gewicht
0.035656 g
Der Purpurrote Schnellkäfer gehört zur Familie der Elateridae (Schnellkäfer) innerhalb der Ordnung der Coleoptera (Käfer). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Art bevorzugt offene, sonnige Standorte mit ausreichendem Humusanteil (organische Bodenbestandteile) im Boden. Mit einer Körperlänge von maximal 14 Millimetern gehört er zu den auffälligsten Vertretern seiner Gattung in unseren Breiten.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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