Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthyllis maritima
Auch bekannt als: Anthyllis maritima
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer Anthyllis maritima einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Die kompakten, kugelförmigen Blütenköpfe leuchten in einem kräftigen Gelb über silbrig-behaarten Blättern. Als Mitglied der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) verbessert sie deinen Boden, indem sie Stickstoff aus der Luft bindet und über die Wurzeln abgibt. Besonders spezialisierte Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) finden hier eine lebensnotwendige Nahrungsquelle. In deinem Naturgarten ist sie eine Pionierpflanze, die karge, trockene Stellen in ein Insektenparadies verwandelt. Wenn du sonnige Ecken mit durchlässigem Boden hast, machst du mit ihr alles richtig.
Sonnengelber Küstenflair und Kraftfutter für den Komma-Dickkopffalter.
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Als wertvolle Nektarpflanze bedient der Meeres-Wundklee eine spezialisierte Insektenwelt. Er ist eine wichtige Tankstelle für Schmetterlinge wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) sowie die Arten Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae. Seine Blütenform ist so konstruiert, dass vor allem kräftige Insekten mit langem Rüssel an den Nektar gelangen. Durch die Symbiose mit Mykorrhizapilzen fördert er zudem die Bodengesundheit und das mikrobiologische Gleichgewicht in deinem Garten. Im Winter bieten die verblühten Köpfe Struktur und Schutz für Kleinstlebewesen. Da er ein Hülsenfrüchtler ist, dient er zudem als natürliche Stickstoffquelle für die gesamte Pflanzengemeinschaft in seiner direkten Umgebung.
Bitte beachte, dass der Meeres-Wundklee laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn er keine hochgradigen Giftstoffe enthält, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden, da dies bei Kindern zu Unwohlsein führen kann. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der charakteristischen, gelben Blütenköpfe und der behaarten Blätter kaum.
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Boden
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Der Meeres-Wundklee liebt vollsonnige Plätze auf durchlässigen, eher nährstoffarmen Böden.
In deinem Garten sollte er dort stehen, wo das Wasser gut abfließen kann, da er keine Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) verträgt.
Er ist ein Überlebenskünstler für trockene Standorte und benötigt kaum zusätzliche Wassergaben.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Eine Düngung ist nicht nötig, da er über Knöllchenbakterien (Bakterien an den Wurzeln zur Stickstoffaufnahme) seinen eigenen Dünger produziert.
Er lebt in einer Arbuskulären Mykorrhiza (eine nützliche Symbiose zwischen Pilz und Wurzel), was ihn besonders widerstandsfähig macht.
Vermehren lässt er sich am einfachsten durch Aussaat im zeitigen Frühjahr.
Ein Rückschnitt nach der Blüte kann die Vitalität fördern, ist aber für die ökologische Wirkung nicht zwingend notwendig.
Gute Partnerin: Die Strand-Grasnelke (Armeria maritima) - beide teilen ähnliche Standortansprüche auf sandigen Böden und ergänzen sich optisch hervorragend.
Der Meeres-Wundklee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). Ursprünglich in Küstenregionen beheimatet, besiedelt er Extremstandorte wie Dünen oder Trockenrasen (nährstoffarme, sonnige Grasflächen). Typisch sind die dichten, kopfigen Blütenstände und die unpaarig gefiederten Blätter (ein Blattstiel mit mehreren gegenüberliegenden Blattpaaren und einem einzelnen Endblatt). Durch seine tiefen Pfahlwurzeln ist er hervorragend an langanhaltende Trockenheit angepasst.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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