Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthyllis vulneraria subsp. vulneraria
Du erkennst den Gewöhnlichen Wundklee an seinem charakteristischen, krautigen Wuchs und den breitblättrigen Blättern, die sich flach an sonnige Stellen schmiegen. Diese Art ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie als heimischer Hülsenfrüchtler (Fabaceae) stickstofffixierende Eigenschaften besitzt und somit zur Vitalität magerer Böden beiträgt. Mit einer kompakten Wuchshöhe von exakt 0,13 m ist er ein idealer Bewohner für Steingärten oder Trockenmauern. Er dient als wichtige Nahrungsgrundlage für spezialisierte Bestäuber, die auf trockene, warme Lebensräume angewiesen sind. Wenn du eine robuste, an Trockenheit angepasste Art suchst, die wenig Pflege verlangt, ist dieser Wundklee die perfekte Wahl für dich.
Kompakter Überlebenskünstler: Nur 0,13 m hoch und perfekt für sonnige Magerböden.
Nach aktuellen ökologischen Daten profitiert die lokale Insektenwelt massiv von dieser Art, da sie als spezialisierter Bewohner von Magerstandorten fungiert. Die Samen sind mit 5,8209 mg vergleichsweise schwer, was auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hindeutet, bei der auch Tiere als Verbreiter eine Rolle spielen können. Die Pflanze lebt in einer AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen), was ihre Nährstoffaufnahme auf kargen Böden optimiert. Da sie trockene Bedingungen (Feuchtewert 3) bevorzugt, bietet sie in Zeiten zunehmender Hitze eine verlässliche Ressource. Für Vögel stellen die reifenden Samen in den flachen Köpfchen eine wichtige Energiequelle dar.
Bitte beachte, dass der Gewöhnliche Wundklee als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du ihn daher mit Bedacht platzieren oder die Kinder im Umgang mit der Pflanze beaufsichtigen. Es liegen keine Hinweise auf eine schwere Giftigkeit vor, dennoch ist Vorsicht bei direktem Kontakt oder Verzehr geboten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.133 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Der Boden muss mager sein (Schwachzehrer); vermeide jegliche Düngergaben, da er auf nährstoffreichen Böden verdrängt wird.
Achte auf einen trockenen Standort; Staunässe muss durch eine gute Drainage unbedingt vermieden werden.
Der Boden sollte kalkhaltig oder basisch (Reaktionswert 7) beschaffen sein.
Pflanzzeit im Frühling ist von März bis Mai, im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Halte den Boden auch nach der Pflanzung eher trocken; zusätzliche Wassergaben sind nur bei extremer Dürre nötig.
Gute Partnerin: Die Echt-Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, magere Standorte und ergänzt das ökologische Angebot.
Der Gewöhnliche Wundklee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und kalkhaltige Standorte. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 0,13 m und zeigt einen nicht verholzten, krautigen Wuchs mit breitblättrigem Blatttyp. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigene Art ist er perfekt in das regionale Ökosystem integriert.
2 Videos zu Gewöhnlicher Wundklee
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →