Bild folgtKI-generierte IllustrationApamea scolopacina
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An ihrer blassgelben bis rostbraunen Grundfärbung mit der feinen, dunklen Zeichnung auf den Vorderflügeln lässt sich die Hain-Graseule (Apamea scolopacina) sofort erkennen. Dieser mittelgroße Nachtfalter bringt pro Jahr eine Generation hervor, deren Raupen sich von verschiedenen Waldgräsern ernähren. Die Eiablage erfolgt im Hochsommer meist versteckt an Halmen oder Blättern. Da die Art polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) ist, findet sie in naturnahen Gärten mit Waldrandcharakter reichlich Nahrung. Während die Falter im Sommer an Blüten saugen, fressen die Raupen an heimischen Arten wie dem Hain-Rispengras (Poa nemoralis), der Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica) oder dem Wald-Flattergras (Milium effusum). Auch die Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum) und das Einblütige Perlgras (Melica uniflora) sind wichtige Futterquellen für die Larven. Den Winter überdauert das Tier als Larve (Raupe) am Boden. Du kannst diesen Nützling fördern, indem du Gräser am Gehölzrand erst im Frühjahr zurückschneidest und wilde Ecken mit heimischen Waldgräsern stehen lässt.
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Die Hain-Graseule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten. Sie besitzt keinen Stachel und beißt nicht, weshalb keine Gefahr für Menschen oder Haustiere besteht. Als heimische Art ist sie ein wichtiger Teil des ökologischen Gefüges und sollte nicht bekämpft werden.
Die Hain-Graseule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch und bevorzugt halbschattige Standorte wie Waldränder oder gartennahe Gehölze. Mit einer Körpermasse von etwa 0,037 Gramm gehört sie zu den mittelgroßen Vertretern ihrer Gattung (Loscopia). Ihre Lebensweise ist eng an das Vorkommen von Süß- und Sauergräsern geknüpft, was sie zu einem typischen Bewohner strukturreicher Kulturlandschaften mit altem Baumbestand macht.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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