Bild folgtKI-generierte IllustrationAnemone apennina
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Du erkennst das Apennin-Windröschen an seinen himmelblauen Blütensternen und den fein geschlitzten Blättern, die dichte Teppiche bilden. Diese Staude ist ein echter Segen für den Naturgarten, da sie sehr früh im Jahr blüht. Besonders die Honigbiene (Apis mellifera) profitiert von dem frühen Nektarangebot, wenn andere Quellen noch fehlen. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen verbessert sie zudem die Bodenqualität unter deinen Bäumen. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück lebendigen Waldboden direkt in deinen Garten. Schau doch mal, ob du unter deinen Sträuchern noch ein Plätzchen für diese blauen Frühlingsboten findest.
Blaue Blütensterne im Vorfrühling: Eine wichtige erste Tankstelle für Honigbienen.
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Das Apennin-Windröschen ist ein wichtiger früher Pollen- und Nektarspender im Gartenjahr. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird die Art intensiv von der Honigbiene (Apis mellifera) genutzt. Für diese Insekten ist das Angebot lebenswichtig, da im frühen Frühjahr oft noch Nahrungsmangel herrscht. Da die Pflanze eine Mykorrhiza (AM, eine Form der Pilz-Wurzel-Symbiose) ausbildet, stärkt sie das unterirdische Pilzgeflecht in deinem Gartenboden. Diese arbuskuläre Mykorrhiza verbessert die Nährstoffaufnahme und macht die Pflanzengemeinschaft insgesamt widerstandsfähiger. Weitere spezifische Daten zu Schmetterlingsraupen liegen für diese Art nicht vor. Dennoch fördert sie als bodendeckende Staude ein ausgeglichenes Kleinklima im Gehölzschatten.
Das Apennin-Windröschen ist in allen Pflanzenteilen giftig und daher nicht als kindersicher eingestuft. Es enthält Stoffe, die bei Kontakt oder Verzehr starke Reizungen hervorrufen können. Trage beim Pflanzen oder Teilen der Knollen am besten Gartenhandschuhe. Achte besonders darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.2 m
Standort: Wähle einen halbschattigen bis schattigen Platz, idealerweise unter sommergrünen Bäumen.
Boden: Die Erde sollte humos, mäßig feucht und gut durchlässig sein.
Staunässe solltest du unbedingt vermeiden, da die Knollen sonst faulen.
Pflanzzeit: Du kannst die Knollen von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November setzen, solange der Boden offen ist.
Vor dem Pflanzen die harten Knollen für etwa 12 Stunden in handwarmem Wasser vorquellen lassen, das verbessert das Anwachsen.
Die Pflanze breitet sich durch Tochterknollen langsam von selbst aus, wenn du den Boden dort ungestört lässt.
Das Laub nach der Blüte unbedingt stehen lassen, bis es ganz gelb ist.
Nur so fließt die Energie zurück in die Knolle für das nächste Jahr.
Eine Düngung mit reifem Kompost im zeitigen Frühjahr unterstützt den Austrieb.
Gute Partnerin: Die Weiße Hainbuche (Carpinus betulus) bietet als heimisches Gehölz den idealen lichten Schatten.
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da sie die natürliche Waldgesellschaft nachahmt.
So schaffst du einen stabilen Lebensraum für Bodenorganismen.
Das Apennin-Windröschen (Anemone apennina) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie im Vereinigten Königreich heimisch. Als typischer Geophyt (Pflanze, die den Winter unterirdisch überdauert) nutzt sie einen knolligen Wurzelstock zur Speicherung von Reservestoffen. Du findest sie in ihrer natürlichen Umgebung vor allem in lichten Wäldern und an schattigen Gebüschrändern, wo sie humusreiche Böden bevorzugt.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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