Bild folgtKI-generierte IllustrationAphidecta obliterata
Auch bekannt als: Gelbbrauner Marienkäfer, Nadelbaum-Marienkäfer
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Der Kiefernrinden-Marienkäfer ist ein kleiner Käfer von etwa 3,5 bis 5 Millimetern Länge, der durch seine länglich-ovale Körperform und die meist hellbraunen bis gelblichen Deckflügel erkennbar ist. Du entdeckst diesen nützlichen Bewohner vor allem an Nadelgehölzen wie der Gewöhnlichen Kiefer (Pinus sylvestris) oder der Europäischen Lärche (Larix decidua). Dort besiedelt er die Baumkronen und Stämme, wo er als emsiger Räuber von Blattläusen eine wichtige Rolle im Ökosystem einnimmt. Die Entwicklung der Larven findet bevorzugt an der Gewöhnlichen Fichte (Picea abies) statt. Da er sich fast ausschließlich von kleinen Schädlingen ernährt, ist er ein wertvoller Verbündeter für die natürliche Schädlingsbekämpfung in deinem Garten. Auch an der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica) kann man das Tier gelegentlich beobachten. Um diesen Käfer zu unterstützen, solltest du auf chemische Spritzmittel verzichten und heimische Nadelbäume in deine Gartenkultur integrieren. Ein naturnaher Garten mit liegengebliebenem Laub und Totholz (abgestorbenem Holz) bietet ihm zudem ideale Plätze für die Überwinterung. Er ist ein unauffälliger, aber sehr effektiver Gehilfe.
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Dieser Marienkäfer ist für den Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Er gilt als reiner Nützling, da er zur natürlichen Regulierung von Blattlauspopulationen beiträgt und somit die Vitalität (Lebenskraft) deiner Gartenbäume nachhaltig stärkt.
Der Kiefernrinden-Marienkäfer (Aphidecta obliterata) gehört zur Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch und bevorzugt bewaldete Lebensräume. Die Art erreicht eine Größe von etwa 3,5 bis 5 Millimetern. Als spezialisierter Räuber ist er eng an Nadelgehölze wie die Gewöhnliche Fichte oder die Gewöhnliche Douglasie gebunden, besucht aber auch Laubgehölze wie die Gewöhnliche Buche.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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