Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Chrysomelidae
Engl.: Iris Flea Beetle
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Dieser zwei bis vier Millimeter kleine Käfer fällt durch seine metallisch-blaue Färbung, die kompakte, ovale Körperform und die glatten Flügeldecken auf. In deinem Garten entdeckst du ihn fast ausschließlich an feuchten Standorten oder direkt am Gartenteich. Er besiedelt dort bevorzugt die Blätter seiner einzigen Futterquelle. Als ökologische Rolle dient er vor allem als spezialisierter Pflanzenfresser, der den Wuchs der Wasser-Schwertlilie (Iris pseudacorus) reguliert. Die Larven entwickeln sich im Verborgenen, indem sie in den Rhizomen (waagerecht wachsende Erdstämme) oder Stängeln fressen. Da das Tier monophag (auf eine einzige Pflanzenart spezialisiert) lebt, besteht für dein restliches Blumenbeet keine Gefahr. Du kannst den Käfer fördern, indem du Uferrandstreifen naturnah belässt und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Das Stehenlassen von abgestorbenen Pflanzenteilen über die Wintermonate bietet ihm den nötigen Schutz. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette und dient beispielsweise Amphibien als Beute. Beobachte ihn am besten an sonnigen Apriltagen, wenn er auf den grünen Blättern seiner Wirtspflanze glänzt.
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Das Tier ist für den Menschen vollkommen harmlos und weder giftig noch in der Lage zu beißen. Obwohl die Fraßspuren an der Wasser-Schwertlilie sichtbar sind, gefährden sie den Bestand der Pflanze in der Regel nicht. Es handelt sich um einen natürlichen Mitbewohner im Garten, der keinerlei Bekämpfung bedarf.
Die Art zählt zur Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae) innerhalb der Ordnung Coleoptera (Käfer). Sie ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, heimisch und weit verbreitet. Mit einer Länge von rund 3 Millimetern ist sie ein kleiner, aber auffälliger Bewohner von Feuchtgebieten. Die Käfer besitzen spezialisierte Hinterbeine, die ihnen weite Sprünge bei Gefahr ermöglichen. Ihre gesamte Lebensweise ist strikt an das Vorkommen der Wasser-Schwertlilie gebunden.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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