Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Geometridae
Du erkennst den Schneespanner (Apocheima pilosaria) an den rindenfarbigen, grau-grünlich marmorierten Flügeln der Männchen, die auf Baumstämmen hervorragend getarnt sind. Eine Besonderheit dieser Art ist, dass die Weibchen brachypter (mit verkümmerten Flügeln) sind und daher nicht fliegen können. Du triffst auf die Raupen als typische Spannerraupen, die sich durch das charakteristische Zusammenziehen des Körpers zu einer Schlaufe fortbewegen. Da keine spezifischen Nahrungsbeziehungen in der Datenbank vorliegen, ist davon auszugehen, dass sich die Raupen allgemein von den Blättern heimischer Laubgehölze ernähren. Die ausgewachsenen Falter besitzen oft nur rudimentäre (unvollständig ausgebildete) Mundwerkzeuge und nehmen keine Nahrung mehr auf. In deinem Garten ist die Art ein wertvoller Teil der biologischen Vielfalt. Um den Tieren zu helfen, solltest du auf Pestizide (chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung) verzichten. Da die Falter nachtaktiv (während der Nacht aktiv) sind, ruhen sie tagsüber oft unbemerkt an Stämmen. Heimische Bäume bieten die ideale Grundlage für ihre Entwicklung. Ein naturnaher Garten mit Hecken und Altbaumbestand ist der beste Lebensraum. Beobachtungsdaten aus der Schweiz belegen mit über 280 Nachweisen, dass die Art dort regelmäßig vorkommt. Das Vorhandensein solcher spezialisierter Insekten zeigt dir, dass dein Garten ein wertvolles Refugium (Rückzugsort) darstellt.
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Für diese Art liegen in der verwendeten Datenbasis keine spezifischen zeitlichen Angaben zum Lebenszyklus vor.
Dieser Falter ist für Menschen vollkommen harmlos. Es liegen keine Hinweise auf eine Giftigkeit oder eine Einstufung als Schädling vor, weshalb keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen im Garten notwendig sind.
Der Schneespanner (Apocheima pilosaria) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Die Art gehört zur Gattung Phigalia und ist in Regionen wie der Schweiz und Belgien heimisch. Ein auffälliges Merkmal ist der Geschlechtsdimorphismus (deutliche Unterschiede im Aussehen zwischen den Geschlechtern), bei dem die Weibchen nahezu flügellos sind. Männchen erreichen eine Flügelspannweite von zirka 35 bis 40 Millimetern und weisen eine rindenartige Tarnfärbung auf.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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