Bild folgtKI-generierte IllustrationApodemus alpicola Heinrich, 1952
Die Alpenwaldmaus (Apodemus alpicola) ist eine mittelgroße Langschwanzmaus mit großen Augen und Ohren, deren gelbbraunes Fell am Bauch hell abgesetzt ist. In deinem Garten wirst du diesen geschickten Kletterer vor allem in naturnahen Randlagen finden, die an Bergwälder oder felsiges Gelände grenzen. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, bevorzugt sie kühle Habitate (Lebensräume) in höheren Lagen. Als Allesfresser (Omnivor) ernährt sie sich vielseitig von dem, was die Natur ihr bietet, wie etwa Sämereien oder kleinen wirbellosen Tieren. Diese Nagetiere sind vorwiegend nachtaktiv und verbringen den Tag in ihren Verstecken. Sie halten keinen echten Winterschlaf, sondern verringern ihre Aktivität im Winter deutlich, was man als Winterruhe bezeichnet. Du kannst diese seltene Art unterstützen, indem du Steinhaufen oder Totholzstapel als Unterschlupf anlegst. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) bietet ihr ausreichend Deckung. Vermeide Fallen oder Gift, um das ökologische Gleichgewicht in deiner Umgebung nicht zu gefährden.
Die Alpenwaldmaus ist eine harmlose Wildtierart, die unter Naturschutz steht und im Garten nicht bekämpft werden sollte. Da sie sehr scheu ist, kommt es kaum zu Kontakt; bei Begegnungen solltest du sie nicht anfassen, um Bisse zu vermeiden. Ein Umsiedeln ist gesetzlich untersagt.
Die Alpenwaldmaus (Apodemus alpicola) gehört zur Familie der Langschwanzmäuse (Muridae) und ist eine endemische (nur in einem begrenzten Gebiet vorkommende) Art der Alpen. Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 8 bis 11 Zentimetern bewohnt sie bevorzugt montane (gebirgige) Wälder bis in die subalpine Zone. Als spezialisierte Gebirgsart unterscheidet sie sich von der gewöhnlichen Waldmaus durch ihre Anpassung an felsige Standorte und ihre Verbreitung in Höhenlagen bis über 2000 Meter. Die Bestände in Mitteleuropa gelten als stabil, aber lokal schützenswert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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