Bild folgtKI-generierte IllustrationAquilegia pyrenaica subsp. cazorlensis
Unverwechselbar ist die Aquilegia pyrenaica subsp. cazorlensis durch ihre grazilen, gespornten Blüten, die trotz ihrer winzigen Statur die typische Eleganz der Akeleien verkörpern. In deinem Naturgarten ist dieser Kleinstvertreter der Hahnenfußgewächse ein wertvoller Bewohner für spezialisierte Nischen wie frische Steingärten oder Trogbeete. Da sie als heimische Art gilt, bietet sie eine verlässliche Nahrungsquelle für langrüsselige Bestäuber, die auf früh im Jahr blühende Pflanzen angewiesen sind. Du schaffst mit ihr einen echten Blickfang auf Augenhöhe, der zeigt, dass wahre Vielfalt auch im Kleinen liegt. Hast du schon ein passendes Plätzchen für diesen Zwerg gefunden?
Kleines Wunder: Nur 3 Zentimeter groß, aber ein Riese für die Artenvielfalt.
Nach aktuellen Beobachtungen zur Gattung profitieren vor allem Bestäubergruppen mit langen Rüsseln von den tief liegenden Nektarquellen der Blüten. Da diese Unterart sehr bodennah wächst, ist sie eine wichtige Anlaufstelle für Insekten in der Krautschicht. Vögel nutzen die feinen Samen nach der Reife als kleine Kraftpakete für die Winterzeit. Die Blattfläche von über 422 mm² bietet zudem eine wichtige Bodenabdeckung, die Kleinstlebewesen hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. In der freien Natur fungiert sie als Spezialist für Standorte, an denen größere Pflanzen kaum Fuß fassen können. Damit förderst du eine hohe strukturelle Diversität in deinem Garten.
Bitte beachte, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie fast alle Hahnenfußgewächse enthält sie Stoffe, die bei Verzehr oder Hautkontakt zu Reizungen führen können. Sollten Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verschluckt haben, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.03 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz, der dauerhaft frisch (mäßig feucht) bleibt, um dem Ellenberg-Wert 5 gerecht zu werden.
Licht: Ein heller Standort ohne pralle Mittagssonne ist ideal, damit der Boden nicht zu schnell austrocknet.
Boden: Achte auf ein durchlässiges, aber wasserspeicherndes Substrat im Steingarten oder Alpinum.
Wuchshöhe: Mit nur 0,03 m Höhe darf sie nicht von starkwüchsigen Nachbarn bedrängt werden.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange der Boden offen ist.
Pflege: Da sie nicht verholzt, zieht sie sich im Winter komplett zurück; ein Rückschnitt ist meist nicht nötig.
Vermehrung: Lass einige Samenstände stehen, damit sich die kleine Akelei an passenden Stellen selbst aussäen kann.
Pflanzpartner: Der Schaf-Schwingel (Festuca ovina) ist ein idealer Partner, da er als heimisches Gras ähnliche Bodenansprüche hat und die Akelei optisch einrahmt.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist laut Datenlage in Deutschland heimisch. Als krautige, nicht verholzende Pflanze zeichnet sie sich durch eine extrem geringe Wuchshöhe von lediglich 0,03 Metern aus. Ihr natürlicher Lebensraum sind frische (mäßig feuchte) Standorte, was sich im Ellenberg-Feuchtewert von 5 widerspiegelt. Die breitblättrigen Laubblätter haben eine Fläche von etwa 422,08 mm² und bilden eine bodennahe Rosette, aus der die markanten Blüten entspringen.
2 Videos zu Aquilegia pyrenaica subsp. cazorlensis
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →