Bild folgtKI-generierte IllustrationArabis stellulata
Auch bekannt als: Arabis stellulata
An den winzigen, sternförmigen Blatthaaren lässt sich die Sternhaar-Gänsekresse (Arabis stellulata) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Bereicherung, da sie als heimische Art perfekt an unsere Standortbedingungen angepasst ist. Sie besetzt eine ökologische Nische an kühlen, kalkreichen Plätzen, die für viele andere Pflanzen zu mager sind. Als indigene (ursprünglich einheimische) Pflanze ist sie fester Bestandteil unserer regionalen Flora in Deutschland und Österreich. Wenn du einen eher kühlen Gartenplatz mit kalkhaltigem Boden hast, ist diese Gänsekresse die ideale Wahl, um ohne großen Aufwand echte Wildnis-Ästhetik einziehen zu lassen.
Heimische Gebirgsspezialistin: Robust, kalkliebend und perfekt für magere Böden.
Als indigene Art ist die Sternhaar-Gänsekresse in Deutschland und Österreich heimisch und damit ein fester Bestandteil der lokalen Biodiversität. Da sie vor allem in kühleren Regionen und auf kalkhaltigen Untergründen vorkommt, bietet sie eine wichtige Nahrungsgrundlage in Lebensräumen, in denen empfindlichere Zierpflanzen oft versagen. Auch wenn keine spezifischen Daten zu einzelnen Insektenbesuchern vorliegen, sichert ihre Präsenz als Kreuzblütler die Vielfalt in spezialisierten Ökosystemen. Sie ist ein wichtiger Baustein für die Vernetzung von Lebensräumen auf mageren, frischen Standorten. Durch ihre Anpassung an kühle Klimate ist sie besonders wertvoll für Gärten in höheren Lagen oder schattigeren Tälern.
Die Sternhaar-Gänsekresse wird als nicht kindersicher eingestuft. Obwohl keine schweren Vergiftungserscheinungen bekannt sind, solltest du beim Pflanzen in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass Pflanzenteile nicht verzehrt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Licht 7: Wähle einen vollsonnigen Platz für sie aus, an dem sie mindestens sechs Stunden direkte Sonne bekommt.
Feuchte 6: Achte darauf, dass der Boden frisch, also gleichmäßig mäßig feucht bleibt; vermeide aber unbedingt stehendes Wasser.
Nährstoffe 2: Setze sie in mageren Boden; sie benötigt keinen Dünger und reagiert empfindlich auf zu hohe Nährstoffgaben.
Reaktion 9: Der Boden sollte kalkhaltig oder basisch (ein pH-Wert über 7) sein; mische bei Bedarf etwas Kalkschotter unter die Erde.
Pflanzzeit: Idealerweise pflanzt du im Frühling von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Bodenvorbereitung: Eine gute Drainage (Wasserabfluss) ist wichtig, damit die Wurzeln im Winter nicht in der Nässe stehen.
Pflege: Die Pflanze ist pflegeleicht; ein Rückschnitt ist nach der Blüte möglich, wenn du die Selbstaussaat begrenzen möchtest.
Gute Partnerin: Das Kalk-Blaugras (Sesleria caerulea) ist eine hervorragende Nachbarin, da es die gleichen kalkreichen und frischen Standortbedingungen liebt.
Die Sternhaar-Gänsekresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und zur Ordnung der Kreuzblütlerartigen (Brassicales). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst vor allem Deutschland und Österreich, wo sie in kühleren, oft montanen bis alpinen Lagen vorkommt. Sie siedelt bevorzugt auf Standorten, die als frisch (mäßig feucht) und gleichzeitig als Schwachzehrer (nährstoffarme Böden) eingestuft werden. Ein markantes Merkmal sind die verzweigten Haare auf der Blattoberfläche, die ihr den Namen geben. In der Natur findet man sie oft dort, wo basisches Gestein wie Kalkstein offen zutage tritt.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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