Bild folgtKI-generierte IllustrationAraneus triguttatus (Fabricius, 1775)
Die Dreifleck-Schulterkreuzspinne (Araneus triguttatus) ist ein kleinerer Vertreter der Radnetzspinnen (Netzbau mit kreisförmigen Fangfäden) und zeichnet sich durch drei markante dunkle Punkte auf dem vorderen Teil des Hinterleibs aus. Diese heimische Art webt ihre kunstvollen Netze bevorzugt in den Zweigen von Bäumen oder Sträuchern. Als geschickte Jägerin nutzt sie das klebrige Gespinst, um fliegende Insekten wie Mücken oder kleine Fliegen zu erbeuten. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige ökologische Funktion als Nützling (Tier, das für den Gärtner hilfreiche Dienste leistet). Meist lebt sie eher versteckt in der Krautschicht (Schicht der krautigen Pflanzen) oder im Blattwerk. Du kannst die Spinne unterstützen, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und alte Zweige oder Gehölze im Winter nicht sofort entfernst. Solche natürlichen Strukturen dienen ihr als notwendige Verankerung für das Netz und als Rückzugsort. Wenn du ein Netz entdeckst, lass es am besten ungestört an seinem Platz. Die Spinne ist ein stiller Gast, der im Verborgenen zur Gesundheit deines Gartens beiträgt. Da sie klein bleibt, übersieht man sie oft, doch ihr Beitrag zum biologischen Gleichgewicht ist beachtlich.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und scheu. Ihre Kieferklauen (Chelizeren) sind viel zu klein und schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen. Es besteht keinerlei Gefahr durch Bisse oder Gift für Gartenbesitzer oder Haustiere.
Diese Art gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Die Dreifleck-Schulterkreuzspinne ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, heimisch. Mit einer Körperlänge von wenigen Millimetern zählt sie zu den kleineren Vertretern ihrer Gattung. Ihr Lebensraum umfasst vor allem Waldränder, Hecken und strukturreiche Gärten mit ausreichendem Gehölzbestand.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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