Bild folgtKI-generierte IllustrationArchaeolacerta bedriagae
Auch bekannt als: Tyrrhenische Gebirgseidechse
Diese Eidechse erkennst du an ihrem flachen Kopf, der bräunlich bis olivgrünen Färbung mit dunklen Flecken und ihrer Vorliebe für steinige Untergründe. In deinem Garten bevorzugt sie sonnenexponierte (der Sonne ausgesetzte) Plätze, an denen sie ihre Körpertemperatur regulieren kann. Da sie flink und scheu ist, wirst du sie meist nur kurz beim Sonnenbaden beobachten können. Als Insektenfresser (Tier, das sich von Wirbellosen ernährt) trägt sie zur natürlichen Schädlingskontrolle bei. Da keine speziellen Pflanzenbindungen bekannt sind, nutzt sie die Vegetation vor allem als Deckung vor Fressfeinden. Den Winter verbringt sie in einer tiefen Winterstarre (kältebedingte Bewegungsunfähigkeit), versteckt in frostfreien Spalten. Du kannst sie unterstützen, indem du im Garten Trockenmauern (ohne Mörtel aufgesetzte Mauern) errichtest. Auch Lesesteinhaufen (aufgeschichtete Feldsteine) sind als Versteckplatz sehr wertvoll. Diese Strukturen dienen als wichtige Rückzugsorte und Wärmespeicher für die wechselwarmen (von der Umgebungstemperatur abhängigen) Tiere. Ein naturnaher Garten ohne chemische Mittel stellt sicher, dass die Eidechse genug Nahrung findet. Achte darauf, Steinhaufen während der Wintermonate nicht umzuschichten.
Diese Eidechse ist für den Menschen völlig ungiftig und zeigt ein friedfertiges Fluchtverhalten. Da alle Reptilien gesetzlich geschützt sind, darfst du das Tier weder fangen noch umsiedeln. Ein vorsichtiger Umgang ist wichtig, da sie bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen kann.
Die Tyrrhenische Gebirgseidechse (Archaeolacerta bedriagae) gehört zur Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae) und ist die einzige Art in ihrer Gattung. Als typisches Reptil ist sie tagaktiv (während des Tages aktiv) und stark an felsige Lebensräume gebunden. In ihrem Verbreitungsgebiet bewohnt sie bevorzugt zerklüftetes Gelände, wo sie Spalten als Schutz nutzt. Die Art erreicht eine moderate Größe und ist für ihre Kletterfähigkeiten bekannt. Ihre Biologie ist eng mit den klimatischen Bedingungen der Gebirgsregionen verknüpft.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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