Bild folgtKI-generierte IllustrationArctium minus x tomentosum
An ihren markanten, breitblättrigen Blättern mit einer Fläche von über 110.000 Quadratmillimetern lässt sich diese Hybrid-Klette sofort erkennen. Für den Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie als krautige Pflanze wichtige Strukturen schafft und mit ihren schweren Samen eine natürliche Nahrungsquelle darstellt. Da sie mit einer Wuchshöhe von genau 0.72 m recht kompakt bleibt, passt sie auch in kleinere Gartenbereiche, in denen Platz für ökologische Nischen ist. Ihre Ausbreitung erfolgt geschickt über kurze Distanzen oder durch das Anhaften an vorbeistreifenden Tieren. Wenn du einen unkomplizierten Beitrag zum Artenschutz leisten willst, ist diese Klette eine hervorragende Wahl.
Kompakte Kraft für Wildtiere: 0,72 Meter Natur pur mit imposanten Blättern.
Diese Klette leistet durch ihre spezielle Fortpflanzungsstrategie einen wichtigen Beitrag: Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 9,36 mg vergleichsweise schwer, was eine Tierverbreitung begünstigt. Die markanten Samenstände dienen in den Wintermonaten als wichtige Energiequelle für Vögel, die die fetthaltigen Samen aus den Köpfen picken. Durch die enorme Blattfläche von über 114.000 mm² bietet die Pflanze am Boden ein schattiges Mikroklima für wirbellose Tiere. Da die Pflanze nicht verholzt, wird ihre Biomasse nach dem Absterben schnell zersetzt und führt dem Boden wichtige Nährstoffe zu. Sie fungiert somit als natürlicher Kreislaufdünger in deinem Garten.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft, da die typischen Widerhaken der Blütenköpfe sich hartnäckig in Haaren und Kleidung verfangen können. Es handelt sich um eine rein mechanische Reizgefahr; eine Giftwirkung ist nicht bekannt. Dennoch ist beim Hantieren mit den reifen Samenständen Vorsicht geboten, um Hautirritationen zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.72 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort mit ausreichendem Platzangebot, damit die großen Blätter (Blattfläche über 114.000 mm²) sich gut ausbreiten können.
Der Boden sollte nährstoffreich sein, um die Entwicklung der kräftigen, krautigen Blattmasse zu ermöglichen.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Exemplare zwischen März und Mai in den Garten.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung ist von September bis November möglich, solange der Boden nicht gefroren ist.
Halte den Boden gleichmäßig feucht, da die großen Blattflächen viel Wasser verdunsten.
Da die Pflanze nicht verholzt, kannst du sie nach der Samenreife im späten Herbst bodennah zurückschneiden.
Die Vermehrung erfolgt über die 9,36 mg schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die oft durch Tiere im Garten verteilt werden.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) – sie besiedelt ähnliche Standorte an Wegrändern und ergänzt die Klette ökologisch ideal.
Bei dieser Pflanze handelt es sich um eine natürliche Kreuzung innerhalb der Gattung der Kletten (Arctium) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie besiedelt in Mitteleuropa bevorzugt Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Standorte wie Schuttplätze oder Wegränder) und zeigt die typische krautige, nicht verholzte Wuchsform. Ein markantes Merkmal sind die extrem großflächigen Blätter, die den Boden beschatten. Mit einer stabilen Höhe von 0.72 m besetzt sie die mittlere Krautschicht im Garten-Ökosystem.
1 Video zu Arctium minus x tomentosum
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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