Bild folgtKI-generierte IllustrationArctotis stoechadifolia
Auch bekannt als: Arctotis stoechadifolia
Wer die Afrikanische Bärenohr (Arctotis stoechadifolia) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre silbrig-filzigen Blätter und die großen, hellen Korbblüten mit dem markanten dunklen Zentrum fallen sofort ins Auge. Als krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) bringt sie eine spannende Struktur in sonnige Beete. Da sie ursprünglich aus Südafrika stammt, ist sie bei uns nicht frosthart, erweist sich aber als äußerst robust gegenüber sommerlicher Hitze. Durch ihr geringes Diasporengewicht (Samenmasse) von etwa 3,13 Milligramm nutzt sie den Wind zur Fernausbreitung. In deinem Garten ist sie eine wertvolle Ergänzung für extrem trockene Standorte, an denen andere Arten aufgeben. Achte darauf, sie erst nach den letzten Frösten ins Freie zu pflanzen.
Silberlaubige Sonnenanbeterin: Robust gegen Hitze und ein Blickfang bis zum Frost.
Nach aktuellen Daten liegen keine spezifischen Bestäuberbeziehungen für heimische Insektenarten vor. Dennoch leistet die Pflanze einen Beitrag zum Ökosystem, indem sie durch ihre Trockenresistenz auch in Hitzeperioden grüne Biomasse und Bodenbedeckung liefert. Ihre sehr leichten Samen (Diasporen) von rund 3,13 Milligramm sind für die Fernausbreitung durch den Wind optimiert. Da sie im Herbst nicht verholzt, zersetzen sich ihre Rückstände schnell und fördern das Bodenleben. In einem naturnahen Garten dient sie als strukturbildendes Element auf Freiflächen. Durch den krautigen Wuchs bietet sie während der Vegetationsperiode Schutz für bodennahe Kleinstlebewesen.
Die Afrikanische Bärenohr (Arctotis stoechadifolia) ist als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden, insbesondere in Gärten mit kleinen Kindern. Im Falle einer Aufnahme kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Kronröhre
11.8 mm
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze für eine reiche Blüte maximale Lichtintensität benötigt.
Der Boden sollte sandig, mager und sehr durchlässig sein, um Staunässe konsequent zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Jungpflanzen erst ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) ins Freiland.
Halte einen Pflanzabstand von circa 30 bis 40 Zentimetern ein, damit die Blätter nach Regen schnell abtrocknen.
Gießen ist nur bei extremer, langanhaltender Trockenheit notwendig; die Pflanze ist ein Spezialist für trockene Phasen.
Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Art an nährstoffarme Substrate angepasst ist.
Entferne regelmäßig verblühte Köpfe, um die Bildung neuer Knospen bis in den Herbst hinein zu fördern.
Gute Partnerin: Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium) – beide bevorzugen sandige, warme Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Die Afrikanische Bärenohr (Arctotis stoechadifolia) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In ihrer Heimat Südafrika besiedelt sie bevorzugt sandige Küstenstandorte und Dünen, was ihre hohe Toleranz gegenüber kargen Böden erklärt. Morphologisch zeichnet sie sich durch einen krautigen, nicht verholzten Wuchs und breitblättrige (flächig ausgebildete) Laubblätter aus. In Mitteleuropa wird sie aufgrund der fehlenden Winterhärte meist als einjährige Zierpflanze kultiviert. Mit ihren leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) setzt sie auf Anemochorie (Windausbreitung), um neue Lebensräume zu erreichen.
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →