Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Argidae
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Diese markante Pflanzenwespe (Arge melanochra) erkennst du an ihrem kompakten Körperbau und der auffälligen Färbung, wobei sie im Gegensatz zu echten Wespen keine Wespentaille (Einschnürung zwischen Brust und Hinterleib) besitzt. Du kannst das Insekt im April dabei beobachten, wie es geschäftig über Blüten wandert. Die Weibchen nutzen einen speziellen Legeapparat (ein sägeartiges Organ zur Eiablage), um ihre Eier sicher in Pflanzengewebe zu versenken. Aus diesen Eiern entwickeln sich Afterraupen (Larven der Pflanzenwespen, die Schmetterlingsraupen sehr ähnlich sehen), welche an den Blättern fressen. In deinem Garten ist das Tier ein nützlicher Bestandteil des Ökosystems und besucht bevorzugt den Wiesen-Kerbel sowie die Gewöhnliche Möhre. Auch der Zwerg-Holunder und die Gewöhnliche Sichelmöhre dienen ihr als wichtige Nahrungsquelle. Weitere Besuche stattet sie dem Gefleckten Schierling, dem Brenn-Pastinak und der Safran-Rebendolde ab. Wenn du diese Wildpflanzen in einer ruhigen Ecke stehen lässt, bietest du dem Tier einen wertvollen Lebensraum. Als Bestäuber trägt sie zudem zur Vermehrung deiner Gartenflora bei. Ihre Anwesenheit zeigt dir, dass dein Garten eine gesunde biologische Vielfalt aufweist.
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Im April beginnt die Aktivitätsphase, in der die ersten erwachsenen Tiere erscheinen und an Pflanzen wie dem Wiesen-Kerbel oder der Gewöhnlichen Sichelmöhre anzutreffen sind.
Du brauchst keine Angst vor einem Stich zu haben, da Pflanzenwespen keinen Giftstachel besitzen. Sie verhalten sich friedlich und sind weder für den Menschen noch für Haustiere gefährlich. Im Garten richten sie keine nennenswerten Schäden an und müssen daher nicht bekämpft werden.
Die Art gehört zur Familie der Bürstenhornwespen (Argidae) und ist ein typischer Vertreter der Pflanzenwespen (Symphyta). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo sie als heimisch gilt. Die Tiere sind eng an bestimmte Doldenblütler gebunden, die ihnen als Nahrungsquelle dienen. Mit ihrer gedrungenen Körperform und den charakteristischen Fühlern sind sie taxonomisch klar von den Taillenwespen abgegrenzt.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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