Bild folgtKI-generierte IllustrationArgyranthemum foeniculaceum
Auch bekannt als: Argyranthemum foeniculaceum
Unverwechselbar ist die Fenchel-Margerite (Argyranthemum foeniculaceum) durch ihre fein fiederschnittigen, blaugrauen Blätter und die klassischen weißen Korbblüten. Als Kübelpflanze bringt sie Struktur in Deinen Garten und dient als ausdauernde Begleiterin für den Sommer. Da sie ursprünglich von den Kanaren stammt, ist sie bei uns nicht winterhart, bereichert aber sonnige Standorte ungemein. In Deinem ökologischen Garten kannst Du sie gut mit gebietsfremd Wildblumen kombinieren. Probiere es doch mal aus und schaffe Dir einen lichtvollen Blickfang auf der Terrasse, der bis weit in den Herbst hinein Freude bereitet.
Silbergraues Fenchellaub trifft auf strahlend weiße Margeritenblüten.
Nach den vorliegenden Daten sind für die Fenchel-Margerite (Argyranthemum foeniculaceum) keine spezifischen Beziehungen zu spezialisierten Bestäubern dokumentiert. Als Korbblütler (Asteraceae) bietet sie jedoch einen Blütenaufbau, bei dem Nektar und Pollen offen auf der Scheibe liegen. Dies macht sie zu einer unkomplizierten Nahrungsquelle für verschiedene Fluginsekten mit kurzen Mundwerkzeugen. In einem Naturgarten dient sie vor allem als ergänzende Strukturpflanze. Um die heimische Biodiversität gezielt zu fördern, solltest Du sie stets mit regionalen Wildstauden kombinieren, um ein lückenloses Nahrungsangebot zu gewährleisten.
Bitte gib Acht, denn die Fenchel-Margerite ist als nicht kindersicher eingestuft. Der Kontakt mit dem Pflanzsaft kann bei empfindlichen Personen Kontaktallergien oder Hautreizungen verursachen. Falls Du kleine Kinder oder neugierige Haustiere hast, solltest Du die Pflanze außerhalb deren direkter Reichweite platzieren oder beim Rückschnitt Handschuhe tragen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze für eine reiche Blüte mindestens sechs Stunden direkte Sonne benötigt.
Verwende durchlässiges Substrat mit gutem Wasserabfluss, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Pflanzzeit ist im Frühling ab Mitte Mai, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, aber lass die oberste Schicht zwischen den Wassergaben abtrocknen.
Dünge mäßig von April bis August, um das Wachstum und die Blütenbildung zu unterstützen.
Entferne Verblühtes regelmäßig, damit die Pflanze ihre Energie in neue Knospen statt in die Samenbildung steckt.
Überwintere die Pflanze an einem hellen, kühlen Ort bei etwa 5 bis 10 Grad Celsius.
Gute Partnerin: Die Färberkamille (Anthemis tinctoria) — sie ist heimisch, teilt die Vorliebe für volle Sonne und ergänzt das Weiß der Margerite mit leuchtendem Gelb.
Die Fenchel-Margerite gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist ursprünglich ein Endemit (nur dort natürlich vorkommend) der Kanarischen Inseln und wächst dort in sukkulentenreichen Buschgesellschaften auf vulkanischem Untergrund. In Mitteleuropa findet man sie nicht wild in der Natur, sondern ausschließlich in gärtnerischer Kultur. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre breitblättrige Grundstruktur aus, die jedoch so tief geschlitzt ist, dass die Blattabschnitte fast wie feine Nadeln wirken. Diese Form reduziert die Verdunstung an heißen Standorten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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