Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch in Deutschland
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Arion lusitanicus J. Mabille, 1868 ist eine Nacktschnecke, die sich durch ihre meist bräunliche bis rötliche Färbung und eine kräftige, muskulöse Gestalt auszeichnet. Als Vertreter der Weichtiere besitzt dieses Tier kein schützendes Gehäuse, weshalb es auf eine feuchte Umgebung angewiesen ist, um nicht auszutrocknen. Du findest diese Art häufig in Gärten, wo sie sich von einer Vielzahl organischer Substanzen ernährt. Die Ernährung umfasst dabei sowohl frisches pflanzliches Material als auch abgestorbene Pflanzenteile oder Aas. In deinem Garten spielt sie eine Rolle im Nährstoffkreislauf, da sie organisches Material zersetzt. Um eine übermäßige Ausbreitung zu vermeiden, hilft es, den Garten naturnah zu gestalten und natürliche Gegenspieler wie Laufkäfer oder Igel zu fördern. Verzichte zudem konsequent auf chemische Pestizide, um das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Das Anlegen von Totholzhaufen und das Belassen von Laubschichten bieten zudem Rückzugsorte für viele Gartenbewohner. Eine feuchte Witterung begünstigt die Aktivität dieser Tiere besonders stark.
Diese Art steht in Deutschland nicht unter besonderem Schutz. Sie ist für den Menschen völlig harmlos, da sie weder sticht noch beißt. Im Gartenbau wird sie aufgrund ihrer Ernährungsweise häufig als Schädling eingestuft.
Arion lusitanicus J. Mabille, 1868 gehört zur Gruppe der Weichtiere und wird innerhalb der Familie der Arionidae eingeordnet. Die Art ist in Deutschland weit verbreitet und besiedelt bevorzugt feuchte Lebensräume. Als Nacktschnecke ist sie durch das Fehlen eines äußeren Kalkgehäuses charakterisiert. Ihre Lebensweise ist stark an die Verfügbarkeit von Feuchtigkeit gebunden.
•NaturkompassDB
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