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Armeria maritima
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Du erkennst die Grasnelke an ihren dichten, grasähnlichen Blattschöpfen und den markanten, kugelförmigen Blütenköpfen in Rosa, die auf blattlosen Stielen stehen. Da sie als Schwachzehrer (Pflanzen mit geringem Nährstoffbedarf) perfekt an karge Standorte angepasst ist, spielt sie eine wichtige Rolle für die Biodiversität in Steingärten und auf Magerrasen. Ihre Fähigkeit, auf nährstoffarmen Böden zu überdauern, macht sie zu einem wertvollen Baustein für ökologische Nischen im Siedlungsraum. Mit ihren wintergrünen Polstern bietet sie zudem ganzjährig Struktur und Bodenbedeckung. Du kannst mit ihr ohne großen Aufwand trockene Gartenbereiche ökologisch aufwerten.
Rosa Blütenwunder für magere Böden: Die Grasnelke trotzt Wind und Wetter.
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Die ökologische Bedeutung der Grasnelke liegt vor allem in ihrer spezialisierten Lebensweise auf nährstoffarmen Standorten. Durch ihr leichtes Diasporengewicht (Samengewicht) von 1.4075 mg nutzt sie die Fernausbreitung durch den Wind, um neue Lebensräume zu erschließen. In deinem Garten schließt sie Lücken in der Bodenvegetation und schützt so vor Erosion. Da sie auch auf neutralen bis schwach sauren Böden (Reaktionswert 5) gedeiht, ist sie ein stabiler Bestandteil heimischer Pflanzengesellschaften. Sie fördert die strukturelle Vielfalt im bodennahen Bereich, was besonders für kleine Bodenlebewesen wichtig ist.
Die Grasnelke wird in der Fachliteratur als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit im klassischen Sinne vorliegt, solltest du bei Kleinkindern im Garten vorsichtig sein. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte zur Sicherheit den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,156 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Grasnelke (Armeria maritima agg.) gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Sie ist in Deutschland weit verbreitet und besiedelt natürlicherweise salzhaltige Küstenwiesen sowie kalkarme Magerrasen (nährstoffarme, trockene Wiesen). Trotz ihres Namens ist sie keine echte Nelke, sondern bildet kompakte, krautige Polster mit einer Wuchshöhe von genau 0.16 m. Eine Besonderheit ist ihr AM-Mykorrhiza-Status (eine Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen), der ihr hilft, unter kargen Bedingungen Nährstoffe effizient aufzunehmen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.