Bild folgtKI-generierte IllustrationArmeria maritima subsp. maritima
Auch bekannt als: Armeria maritima subsp. maritima
Mit ihren kugelrunden, rosafarbenen Blütenköpfen auf drahtigen Stielen fällt die Gewöhnliche Grasnelke (Armeria maritima subsp. maritima) sofort auf. Du hast hier einen echten Überlebenskünstler für sonnige Gartenbereiche, der dichte, grasartige Polster bildet und so den Boden vor Austrocknung schützt. Da sie als heimischer Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) gilt, passt sie perfekt in naturnahe Pflanzungen. Auch wenn uns heute keine spezifischen Daten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist sie als robuste Wildpflanze ein wertvoller Baustein für das ökologische Gleichgewicht. Mit dieser Wahl machst du alles richtig, wenn du einen pflegeleichten und charakterstarken Akzent setzen möchtest.
Zierlicher Küstenstar: Robuste Blütenkugeln für sonnige Beete auf nur 0.16 m.
Die Gewöhnliche Grasnelke trägt zur Stabilität von Bodenökosystemen bei, indem sie über ihre Wurzeln eine Verbindung zur arbuskulären Mykorrhiza (AM) eingeht – einer Pilzsymbiose, die den Nährstoffaustausch im Boden verbessert. Die Ausbreitung der Art erfolgt effizient über den Wind, da ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit 1.4075 mg sehr leicht sind. Durch ihren polsterartigen Wuchs bietet sie in Bodennähe Schutz und Lebensraum für diverse Kleinstlebewesen. Da sie in der Region heimisch ist, fügt sie sich nahtlos in die lokale Flora ein und unterstützt die natürliche Vielfalt, auch ohne dass spezielle Bestäuberbeziehungen in dieser Datenbank gelistet sind.
Die Gewöhnliche Grasnelke wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass kleine Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren, da dies zu Unverträglichkeiten führen kann. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.156 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg Licht 8), an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonne genießen kann.
Boden: Ein normaler, neutraler bis schwach saurer Gartenboden (Reaktion 5) ist ideal für diesen Mittelzehrer.
Feuchtigkeit: Halte das Substrat frisch (Feuchte 4), was einer mäßigen Feuchtigkeit entspricht; vermeide jedoch stehendes Wasser.
Pflanzzeit: Setze die Grasnelke bevorzugt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Platzierung: Aufgrund der geringen Höhe von 0.16 m eignet sie sich hervorragend für den vorderen Beetrand oder Steingartenpartien.
Symbiose: Die Pflanze nutzt AM (Arbuskuläre Mykorrhiza, eine nützliche Pilzverbindung an den Wurzeln), um die Nährstoffaufnahme zu optimieren.
Vermehrung: Die leichten Samen verbreiten sich durch den Wind, was eine natürliche Selbstaussaat ermöglicht.
Partnerin: Die Heidenelke (Dianthus deltoides) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an Licht und Boden stellt und das Farbbild ergänzt.
Die Gewöhnliche Grasnelke gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Sie ist in Deutschland heimisch und besiedelt natürlicherweise Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) sowie sandige Standorte. Botanisch gesehen handelt es sich um eine krautige Pflanze, die trotz ihres Namens nicht mit den echten Nelken verwandt ist. Charakteristisch sind ihre breitblättrigen (flach geformten), schmalen Blätter mit einer Fläche von 129.06 mm², die in dichten Rosetten angeordnet sind. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.16 m bleibt sie kompakt und bildet im Laufe der Zeit dekorative Polster.
2 Videos zu Gewöhnliche Grasnelke
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →