Bild folgtKI-generierte IllustrationArtemisia pedemontana
Auch bekannt als: Artemisia pedemontana
An ihren silbrig-seidigen Blättern, die dichte, flache Polster direkt über dem Boden bilden, erkennst du die Piemonteser Edelraute (Artemisia pedemontana) sofort. Dieser winzige Zwergstrauch ist ein Spezialist für extrem trockene Gartenbereiche und übersteht selbst intensivste Hitzeperioden mühelos. In deinem Naturgarten ist sie wertvoll, da sie auch an Stellen wächst, an denen kaum eine andere Pflanze Fuß fasst. Da sie mit nur 0,22 m Höhe sehr kompakt bleibt, eignet sie sich wunderbar für Steingärten oder Trockenmauern. Probiere diesen robusten Überlebenskünstler an einem sonnigen Platz aus – er wird dir zeigen, wie pflegeleicht Natur im Garten sein kann.
Silberglanz für trockene Ecken: Ein robuster Zwergstrauch von nur 22 Zentimetern.
Obwohl für diese spezielle Art keine konkreten Daten zu Insektenbesuchen vorliegen, trägt sie durch ihre besondere Ausbreitungsstrategie zur biologischen Vielfalt bei. Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit nur 0,25 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind (Anemochorie) begünstigt. Als verholzter Zwergstrauch bietet sie zudem eine dauerhafte Bodenabdeckung in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Sie stabilisiert den Boden an kargen Standorten und schafft so Mikroklima-Nischen für kleinste Bodenlebewesen. Durch ihre extreme Trockenresistenz bleibt sie auch dann als strukturbildendes Element erhalten, wenn andere Arten bereits verdorren.
Bitte beachte, dass die Piemonteser Edelraute laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren solltest du sie daher an Stellen pflanzen, die nicht als direkte Spielfläche dienen. Aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle sollte die Pflanze nicht verzehrt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.22 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens 6 bis 8 Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Boden: Der Untergrund muss mager und sehr durchlässig sein; arbeite bei Bedarf Sand oder feinen Kies ein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 20 bis 25 cm Abstand ein, damit sich die Polster gut ausbreiten können.
Wässern: Gieße nur in der ersten Zeit nach der Pflanzung; etablierte Pflanzen kommen fast ohne zusätzliches Wasser aus.
Düngung: Verzichte auf Düngergaben, da ein zu hohes Nährstoffangebot die charakteristische Silberfärbung verblassen lässt.
Rückschnitt: Ein leichter Schnitt im frühen Frühjahr hilft, die kompakte, kissenförmige Wuchsform zu erhalten.
Partner: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen kargen Bedingungen schätzt und einen schönen Farbkontrast bildet.
Die Piemonteser Edelraute gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist botanisch als verholzter Strauch eingeordnet. Ursprünglich beheimatet ist sie in den Gebirgsregionen Südeuropas, wo sie bevorzugt in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und an felsigen Hängen wächst. Trotz ihrer geringen Wuchshöhe von genau 0,22 m bildet sie eine stabile, holzige Basis aus. Die intensiv behaarten, breitblättrigen Laubblätter sind eine Anpassung an extreme Sonneneinstrahlung und dienen dem Schutz vor Austrocknung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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