Bild folgtKI-generierte IllustrationArundinella nepalensis
Auch bekannt als: Arundinella nepalensis
Du erkennst Arundinella nepalensis an ihren markanten, breitblättrigen Halmen, die für ein Süßgras eine ungewöhnlich kräftige Struktur aufweisen. Da dieses Gras nicht verholzt, bewahrt es sich eine gewisse Geschmeidigkeit im Wind. Für deinen Naturgarten ist die Pflanze vor allem wegen ihrer Ausbreitungsstrategie interessant: Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit nur 0,15 mg extrem leicht und nutzen die Anemochorie (Windausbreitung), um neue Standorte zu besiedeln. In deinem Garten bietet sie so einen spannenden Einblick in natürliche Prozesse. Wenn du Struktur liebst und die Dynamik des Windes in deine Gestaltung einbeziehen möchtest, ist dieses Gras eine wunderbare Ergänzung für dich.
Federleichte Samen und markante Blätter: Ein Windspiel für deinen Naturgarten.
Die ökologische Bedeutung dieses Grases liegt vor allem in seiner physikalischen Struktur und seiner Vermehrungsbiologie. Mit einem Diasporengewicht von nur 0,15 mg produziert die Pflanze extrem leichte Samen, die als Nahrung für spezialisierte windverbreitende Mechanismen im Ökosystem dienen. Im Garten bietet das dichte Blattwerk Unterschlupf für bodennah lebende Kleintiere. Da es sich um ein nicht verholzendes Gras handelt, bleibt das Material über das Jahr flexibel und bietet Nistmaterial für Vögel. Die Anemochorie (Windausbreitung) sorgt dafür, dass die Pflanze ohne tierische Hilfe neue Plätze findet, was sie unabhängig von spezifischen Bestäubern macht.
Bitte beachte, dass dieses Gras als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine direkte Giftigkeit dokumentiert ist, können Gräser durch scharfe Blattkanten mechanische Reizungen oder kleine Schnittwunden an empfindlicher Haut verursachen. Im Falle von Unfällen oder bei Unsicherheiten ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Setze das Gras zwischen März und Mai in den Boden.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung von September bis November ist möglich, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Standort: Wähle einen Platz, der der natürlichen Windausbreitung der leichten Samen entgegenkommt.
Boden: Achte auf eine gute Durchlässigkeit, um Staunässe an den Wurzeln zu vermeiden.
Bewässerung: In der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach ist das Gras meist robust.
Pflege: Die Halme über den Winter stehen lassen, da sie als Winterschutz für das Herz der Pflanze dienen.
Rückschnitt: Erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah zurückschneiden.
Vermehrung: Die Pflanze nutzt Selbstaussaat durch den Wind, was du bei der Standortwahl einplanen solltest.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie ist eine heimische Art, die optisch gut mit der groben Struktur des Grases kontrastiert und ähnliche Lichtverhältnisse schätzt.
Dieses Gras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung Arundinella. Während viele Verwandte eher schmale Blätter haben, ist diese Art als breitblättrig (mit ausladenden Blattflächen) klassifiziert. Ursprünglich stammt sie aus Bergregionen wie dem Himalaya, was ihre Anpassungsfähigkeit erklärt. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie trotz ihrer Größe krautig bleibt und nicht verholzt. Die winzigen Diasporen (Samen) deuten auf eine Strategie der Fernausbreitung über offene Landschaften hin.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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