Bild folgtKI-generierte IllustrationAsparagus setaceus
Auch bekannt als: Feder-Spargel
An seinen hauchfeinen, farnartigen Trieben, die wie zarte grüne Wolken wirken, lässt sich der Feder-Spargel (Asparagus setaceus) sofort erkennen. In unseren Gärten ist er ein geschätzter Gast für schattige Plätze, auch wenn er aufgrund seiner Herkunft keinen Frost verträgt. Er bereichert das Mikroklima (das Kleinklima in einem eng begrenzten Bereich) auf Terrassen und in Innenhöfen durch seine hohe Verdunstungsleistung. Da für diese Art in Mitteleuropa keine spezifischen Daten zu Insektenbesuchen vorliegen, schätzt man ihn primär für seine architektonische Struktur. Wenn du eine Pflanze suchst, die Eleganz in dunkle Ecken bringt, ist er die richtige Wahl für dich.
Filigraner Schattenkünstler mit farnartigen Wedeln für Balkon und Terrasse.
Da der Feder-Spargel ursprünglich aus wärmeren Regionen stammt, liegen für unsere Breiten keine Bestäubungsdaten für heimische Wildbienen oder Schmetterlinge vor. Sein ökologischer Beitrag im Garten konzentriert sich auf die Bereicherung der strukturellen Vielfalt in schattigen Bereichen. Das Diasporengewicht von etwa 60,36 mg zeigt, dass die Pflanze in ihrer Heimat auf die Tierausbreitung setzt, wobei die schweren Samen meist nur über kurze Distanzen transportiert werden. In deinem Garten bietet das dichte Geflecht der Triebe einen geschützten Rückzugsort für kleinste Wirbellose wie Spinnen oder Asseln. Als nicht-heimische Art nimmt er jedoch keine zentrale Rolle im lokalen Nahrungsnetz ein.
Bitte beachte, dass der Feder-Spargel als nicht kindersicher eingestuft wird. Die kleinen Beeren sind nicht für den Verzehr geeignet und können bei Kontakt oder Verschlucken Unbehagen auslösen; zudem verbergen sich im dichten Grün oft kleine Dornen. Sollte es dennoch zu einem Verzehr kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen hellen Platz im Halbschatten, direkte Mittagssonne vertragen die feinen Triebe nicht.
Boden: Nutze eine hochwertige, lockere Pflanzerde, die Feuchtigkeit gut speichert, aber keine Staunässe (stehendes Wasser) zulässt.
Pflanzzeit: Da die Art frostempfindlich ist, darf sie erst ab Mitte Mai nach den Eisheiligen in den Garten oder auf den Balkon.
Gefäß: Ein Topf mit gutem Wasserabzug ist wichtig, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Gießen: Halte das Substrat (die Erde) gleichmäßig feucht; im Winterquartier deutlich weniger wässern.
Vermehrung: Du kannst ältere Pflanzen im Frühjahr vorsichtig durch Teilung des Wurzelstocks vermehren.
Überwinterung: Hole die Pflanze rechtzeitig vor dem ersten Frost ins Haus und überwintere sie hell bei 10 bis 15 Grad Celsius.
Gute Partnerin: Der heimische Gewöhnliche Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) passt optisch hervorragend und hat ähnliche Ansprüche an Licht und Feuchtigkeit.
Der Feder-Spargel gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und ist ursprünglich in den feuchten Wäldern des südlichen Afrikas beheimatet. Es handelt sich um eine krautige Pflanze (ein nicht verholzendes Gewächs), die botanisch gesehen keine echten Blätter, sondern blattartig verbreiterte Kurztriebe besitzt. In Fachdatenbanken wird er als breitblättrig geführt, was die flächige Anordnung dieser feinen Strukturen beschreibt. Seine Früchte sind kleine Beeren, deren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit etwa 60 mg ein relativ hohes Gewicht aufweisen. Dies deutet in der Natur auf eine Ausbreitung durch Tiere (Zoochorie) hin, die die Samen über kurze Distanzen transportieren.
3 Videos zu Feder-Spargel
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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