Bild folgtKI-generierte IllustrationAsphodeline tenuior
Auch bekannt als: Asphodeline tenuior
An ihren grazilen, aufrechten Blütenständen und den bodenständigen Blättern lässt sich die Dünnblättrige Junkerlilie (Asphodeline tenuior) sofort erkennen. Sie ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Garten, da sie als Spezialistin für extrem trockene und sonnige Standorte gilt. In einem naturnah gestalteten Umfeld bringt sie Struktur in das Beet und besetzt ökologische Nischen, in denen viele andere Pflanzen nicht überleben können. Da keine spezifischen Tierbeziehungen in den Daten vorliegen, schätzt man sie vor allem für ihre Robustheit in klimatisch schwierigen Zonen. Wenn du einen Platz im Garten hast, der im Sommer oft austrocknet, ist sie die ideale Wahl für dich. Du machst hier alles richtig, wenn du auf ihre Vorliebe für Wärme und kargen Boden setzt.
Grazil und robust: Die ideale Strukturpflanze für trockene Sonnenbeete.
Die Pflanze fungiert in deinem Garten primär als strukturelles Element in trocken-heißen Bereichen. In diesen speziellen Biotopen (begrenzte Lebensräume) bietet sie durch ihren aufrechten Wuchs Schutz und Deckung für Tiere, die sich in Bodennähe aufhalten. Da die Art nicht verholzt, trägt sie durch das jährliche Absterben der oberirdischen Teile zur natürlichen Humusbildung bei. Sie besiedelt Standorte, die für viele heimische Arten zu extrem sind, und erhöht so die strukturelle Vielfalt deiner Gartenanlage. Die verbleibenden Pflanzenreste im Winter können kleinen Nützlingen als Überwinterungshilfe dienen. Insgesamt fördert die Junkerlilie ein stabiles Mikroklima an schwierigen Gartenplätzen.
Bitte beachte, dass die Dünnblättrige Junkerlilie (Asphodeline tenuior) nicht als kindersicher eingestuft ist. Es ist wichtig darauf zu achten, dass Kinder oder Haustiere keine Teile der Pflanze verzehren. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für die Junkerlilie einen vollsonnigen Platz aus, der über den Tag viel Wärme speichert.
Der Boden sollte sehr gut durchlässig sein; ein hoher Anteil an Steinen oder Kies ist ideal.
Vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser), da die Wurzeln in feuchter Erde faulen könnten.
Die Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) bei offenem Boden.
Halte beim Einpflanzen einen Abstand von etwa 30 Zentimetern zu den Nachbarpflanzen ein.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht notwendig, da die Art an Magerstandorte (nährstoffarme Böden) angepasst ist.
Gießen musst du nur in der Anwachsphase, danach kommt die Pflanze mit natürlichem Regen aus.
Ein Rückschnitt der vertrockneten Blütenstiele kann im Spätwinter erfolgen, um den Neuaustrieb zu fördern.
Gute Partnerin: Die Färber-Kamille (Anthemis tinctoria) — sie ist heimisch, teilt die Vorliebe für trockene Sonnenplätze und bietet einen schönen farblichen Kontrast.
Die Dünnblättrige Junkerlilie (Asphodeline tenuior) gehört zur Ordnung der Spargelartigen (Asparagales) innerhalb der Familie der Affodillgewächse (Asphodelaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die Steppen und Felsfluren (steinige Gebiete mit geringem Bewuchs) Südosteuropas und des Kaukasus. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige (nicht verholzende) Pflanze aus, die oberirdisch keine dauerhaften Holzstrukturen bildet. Trotz ihres Namens weisen die Blätter an der Basis laut botanischen Merkmalen eine breitblättrige (flächig ausgeprägte) Form auf. Sie ist perfekt an Standorte angepasst, die durch intensive Sonneneinstrahlung und geringe Niederschläge geprägt sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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