Bild folgtKI-generierte IllustrationAstilbe rubra
Auch bekannt als: Rote Prachtspiere
Auffällig sind bei der Roten Prachtspiere (Astilbe rubra) ihre grazilen, tiefrosa Blütenrispen, die wie feine Federn über dem breitblättrigen Laub stehen. In deinem Garten ist diese krautige Pflanze ein Gewinn, da sie die Lücke zwischen Sommer und spätem Herbst mit Farbe füllt. Mit einer Wuchshöhe von 0,77 m setzt sie vertikale Akzente an halbschattigen Plätzen. Da sie bis in den November blüht, verlängert sie die lebendige Phase in deinem Beet erheblich, wenn andere Stauden bereits vergehen. Wer diese Astilbe einmal in voller Pracht gesehen hat, schätzt ihre Zuverlässigkeit auf feuchten Böden. Hast du schon den perfekten Platz für sie reserviert?
Späte Blütenpracht: Die Rote Prachtspiere verschönert das Gartenjahr bis November.
Die ökologische Bedeutung der Roten Prachtspiere liegt vor allem in ihrer ungewöhnlich langen Blütezeit, die von Juni bis in den November reicht. Damit fungiert sie als wertvolle Nahrungsbrücke im herbstlichen Garten, wenn das allgemeine Angebot bereits stark abnimmt. Mit einer Blattfläche von 700 mm² trägt sie effektiv zur Bodenbeschattung und zur Verbesserung des Kleinklimas bei. Die winzigen Samen (0,13 mg) dienen der natürlichen Ausbreitung durch den Wind. Da die Pflanze krautig bleibt und nicht verholzt, zersetzen sich ihre Reste nach dem Rückschnitt schnell zu nährstoffreichem Humus (organische Bodensubstanz), was die Bodenfruchtbarkeit fördert.
Die Rote Prachtspiere (Astilbe rubra) wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen, da dies zu Unwohlsein führen kann. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Nov
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.775 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für die Pflanzung einen Standort im Halbschatten oder Schatten, da die Pflanze keine pralle Mittagssonne verträgt.
Achte auf einen humosen, gleichmäßig feuchten Boden; vermeide jedoch Staunässe (Wasseransammlungen, die die Wurzeln ersticken).
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Halte die exakte Wuchshöhe von 0,77 m bei der Planung deines Beethintergrunds im Blick.
Da die Pflanze nicht verholzt, solltest du die welken Triebe erst im Spätwinter zurückschneiden, um den Austrieb zu schützen.
Das geringe Diasporengewicht von 0,13 mg führt gelegentlich zu Selbstaussaat an zusagenden Stellen.
Vermehrung ist durch einfache Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr möglich.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – sie liebt ebenfalls feuchte Standorte und ergänzt die Prachtspiere ökologisch an Teichrändern.
Die Rote Prachtspiere (Astilbe rubra) wird taxonomisch den Steinbrechgewächsen (Saxifragaceae) zugeordnet. Als krautige Pflanze bildet sie keine verholzenden Teile aus und zieht sich im Winter vollständig in die Wurzel zurück. Typisch sind die breitblättrigen Laubblätter, die eine Fläche von etwa 700 mm² erreichen. Ein bemerkenswertes Merkmal ist das Diasporengewicht (Gewicht der Samen) von lediglich 0,13 mg. Diese Leichtigkeit ermöglicht die Anemochorie (Windausbreitung) über weite Strecken. Mit einer stabilen Wuchshöhe von genau 0,77 m ist sie eine charakteristische Art für feuchte, halbschattige Standorte.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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