Bild folgtKI-generierte IllustrationAstragalus danicus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An seinen violetten, dichten Blütenköpfen und den zierlich gefiederten Blättern lässt sich der Dänische Tragant sofort erkennen. Diese Pflanze ist ein echtes Juwel für karge Gartenbereiche und ökologisch hochspannend, da sie in der Natur bereits gefährdet ist (Rote Liste 3). Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders spezialisierte Falter wie der Kleine Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus malvae) oder der Kleine Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis) von seinem Nektar. Wenn du einen sonnigen Stein- oder Magerrasen hast, ist diese Art genau das Richtige für dich. Trau dich ruhig an diese botanische Besonderheit heran, sie wird dein Engagement mit seltener Blütenpracht belohnen.
Seltener Überlebenskünstler: Ein 13 cm kleiner Riese für gefährdete Bläulinge.
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Der Dänische Tragant ist eine wichtige Futterquelle für verschiedene Insekten. Nach aktuellen Beobachtungen besuchen vor allem der Kleine Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus malvae), das Helle Gelbhörnchen (Thymelicus sylvestris) und die Honigbiene (Apis mellifera) die Blüten. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung für den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis). Da die Samen mit einem Gewicht von etwa 1,35 mg sehr leicht sind, können sie über den Wind oder durch Ameisen verbreitet werden. Obwohl er klein ist, dient er im Winter als Rückzugsort für bodennah lebende Kleinstlebewesen.
Der Dänische Tragant wird als nicht kindersicher eingestuft. Er sollte daher nicht in Spielbereichen von Kleinkindern gepflanzt werden, da Teile der Pflanze bei Verzehr problematisch sein können. Im Zweifelsfall oder bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.131 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), die Pflanze benötigt volle Mittagssonne.
Boden: Der Untergrund muss nährstoffarm und mager sein (Nährstoffzahl 2); verwende keine Düngemittel.
Feuchtigkeit: Achte auf einen trockenen Standort (Feuchtezahl 3), Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
pH-Wert: Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige oder basische Böden (Reaktionszahl 8).
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Bodenvorbereitung: Bei humosem Boden solltest du Sand oder Kies einmischen, um die Magerkeit zu gewährleisten.
Wuchshöhe: Mit genau 0,13 m bleibt die Art sehr flach, plane sie daher für den Vordergrund ein.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, lass die Pflanze zur Selbstaussaat einfach stehen.
Gute Partnerin: Der Echte Wundklee (Anthyllis vulneraria) ist eine ideale Begleitung, da er dieselben trockenen Kalkstandorte liebt.
Der Dänische Tragant (Astragalus danicus) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). Er ist in Mitteleuropa heimisch, besiedelt dort aber meist sehr spezifische Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Morphologisch auffällig ist sein niedriger Wuchs als krautige Pflanze, die nur eine Höhe von 0,13 m erreicht. Wie viele seiner Verwandten lebt er in Symbiose mit Knöllchenbakterien, was ihm das Überleben auf extrem nährstoffarmen Böden ermöglicht.
1 Video zu Dänischer Tragant

6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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