Bild folgtKI-generierte IllustrationAstragalus glycyphylloides
Auch bekannt als: Astragalus glycyphylloides
An seinen charakteristischen, gefiederten Blättern und dem kräftigen, niederliegenden Wuchs lässt sich der Süßblatt-Tragant (Astragalus glycyphylloides) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze ist eine Bereicherung für naturnahe Gärten, da sie Struktur in die Krautschicht bringt und als gebietsfremd Art einen festen Platz im Ökosystem einnimmt. Mit ihren breiten Blättern fängt sie das Licht effizient ein und bleibt dabei stets unverholzt. Die Ausbreitung erfolgt über vergleichsweise schwere Samen, die oft durch Tiere in der direkten Umgebung verteilt werden. Wenn du eine robuste Wildstaude suchst, die sich natürlich in deine Gartenlandschaft integriert, ist dieser Tragant eine ausgezeichnete Wahl für dich.
Robuster Stickstoffsammler für lichte Gartenränder und natürliche Säume.
Der Süßblatt-Tragant spielt eine wichtige Rolle bei der natürlichen Ausbreitung durch Tiere (Zoochorie). Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen etwa 7,17 mg, was sie zu eher schweren Samen macht, die primär über kurze Distanzen fallen oder im Fell vorbeistreifender Tiere hängen bleiben. Da die Pflanze breitblättrig und krautig ist, bietet sie während der Sommermonate am Boden Schutz und Struktur. Als Hülsenfrüchtler trägt er zur natürlichen Bodenverbesserung bei, indem er Stickstoff bindet und so das Wachstum benachbarter heimischer Pflanzen unterstützt. Nach der Reife dienen die Samen im Winter als Nahrungsquelle für verschiedene bodenlebende Tierarten.
Der Süßblatt-Tragant ist als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs oder bei Unsicherheit kontaktieren Sie bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten, idealerweise am Rand von Gehölzen oder Hecken.
Achte auf einen durchlässigen Boden, damit die Wurzeln im Winter nicht unter Staunässe leiden.
Pflanze den Tragant im Frühling zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Halte beim Setzen einen Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern ein, da die Triebe flächig wachsen.
Da die Pflanze nicht verholzt, kannst du die vertrockneten Triebe im Spätwinter bodennah zurückschneiden.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich, da die Pflanze als Hülsenfrüchtler gut mit kargen Standorten zurechtkommt.
Gute Partnerin: Die Zaun-Wicke (Vicia sepium) – sie teilt den Lebensraum am Waldrand und ergänzt das Blattwerk ökologisch sinnvoll.
Der Süßblatt-Tragant (Astragalus glycyphylloides) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in den Bergregionen sowie lichten Wäldern Mitteleuropas beheimatet. Als ausdauernde, krautige Pflanze verholzt er nicht, sondern zieht sich im Winter vollständig in seine Wurzeln zurück. Er besiedelt bevorzugt Saumgesellschaften (Übergangsbereiche zwischen Wald und Offenland), wo er halbschattige Bedingungen vorfindet. Botanisch zeichnet er sich durch seine unpaarig gefiederten, breitblättrigen Laubblätter aus, die ihm ein beinahe farnähnliches Aussehen verleihen.
2 Videos zu Astragalus glycyphylloides
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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