Bild folgtKI-generierte IllustrationAtriplex prostrata subsp. prostrata
Auch bekannt als: Atriplex prostrata subsp. prostrata
An den spießförmigen Blättern lässt sich die Spießblättrige Melde (Atriplex prostrata subsp. prostrata) sofort erkennen. In deinem Garten ist sie eine wertvolle Pionierpflanze (Erstbesiedlerin offener Bodenstellen), die auch an schwierigen Standorten für biologische Vielfalt sorgt. Da sie zu den indigenen (einheimischen) Arten gehört, ist sie perfekt an unser Klima angepasst und unterstützt die natürliche Bodenbedeckung. Sie ist ideal für dich, wenn du Ecken im Garten hast, an denen andere Pflanzen aufgrund von Bodenverdichtung oder Nährstoffreichtum aufgeben. Wenn du ihr ein Plätzchen gönnst, förderst du ein authentisches Stück heimischer Natur direkt vor deiner Haustür.
Robuste Pionierpflanze: 0.63 m pure Widerstandskraft für sonnige Gartenbereiche.
Obwohl für diese Art keine spezifischen Bestäubendaten in unserer Datenbank vorliegen, leisten ihre Samen einen wichtigen Beitrag zum Ökosystem. Mit einem geringen Diasporengewicht (Samengewicht) von 1.1398 mg werden sie leicht durch den Wind verbreitet und besiedeln so effizient neue Flächen. Die beachtliche Blattfläche von 2149.25 mm² sorgt für eine gute Bodenbeschattung und schützt das Kleinklima am Boden. Als nicht verholzte Pflanze trägt sie zum Nährstoffkreislauf bei, wenn ihre Teile nach der Vegetationsperiode zersetzt werden. Durch ihre Anpassung an salzige Böden besetzt sie eine ökologische Nische, die nur wenigen einheimischen Arten offensteht.
Bitte beachte, dass die Spießblättrige Melde in unseren Fachdaten als nicht kindersicher eingestuft ist. Im Garten solltest du daher darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Sollte es dennoch zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.535 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Melde viel Licht für eine gesunde Entwicklung benötigt.
Der Boden sollte nährstoffreich sein; die Pflanze kommt hervorragend mit verdichteten oder salzhaltigen Untergründen zurecht.
Die ideale Pflanzzeit im Frühling liegt zwischen März und Mai, im Herbst kannst du von September bis November pflanzen.
Achte bei der Planung auf die Endhöhe von genau 0.63 m, damit sie nicht von größeren Nachbarn überdeckt wird.
Eine besondere Bodenvorbereitung ist nicht nötig, da sie als genügsame Pionierpflanze gilt.
Da die Pflanze krautig ist, zieht sie im Winter oberirdisch ein; ein Rückschnitt sollte erst im Frühjahr erfolgen.
Die Vermehrung erfolgt oft durch Selbstaussaat über die leichten Samen.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) – beide schätzen sonnige, nährstoffreiche Standorte und ergänzen sich optisch in naturnahen Beeten.
Die Spießblättrige Melde gehört zur Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae) und ist in der Region als einheimischer Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder indigen ist) fest etabliert. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft salzhaltige Standorte oder stickstoffreiche Ruderalstellen (Schutt- und Wegfluren). Morphologisch (gestaltlich) ist sie eine krautige, nicht verholzte Pflanze mit einer Blattfläche von etwa 2149.25 mm². Mit einer Wuchshöhe von 0.63 m bleibt sie kompakt und ist ein typischer Vertreter der Gattung der Melden (Atriplex).
3 Videos zu Spießblättrige Melde
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →