Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Australoneon-Springspinne (Australoneon keyserlingi) ist an ihren auffällig großen Frontaugen erkennbar, die ihr ein ausgezeichnetes räumliches Sehvermögen ermöglichen. Diese winzigen Spinnentiere (Arachnida) verzichten auf den Bau von Fangnetzen und pirschen sich stattdessen aktiv an ihre Beute heran. Dank ihrer Sprungkraft können sie Distanzen überwinden, die ein Vielfaches ihrer eigenen Körperlänge betragen. Vor jedem Sprung befestigen sie zur Sicherheit einen Haltefaden aus Spinnseide am Untergrund. In deinem Garten übernehmen sie die wichtige Aufgabe, die Anzahl kleinerer Insekten auf natürliche Weise zu begrenzen. Da keine Bindungen an bestimmte Pflanzenarten vorliegen, besiedelt die Art allgemein strukturreiche Bereiche wie Trockenmauern oder Laubansammlungen. Du kannst diesen nützlichen Jägern helfen, indem du natürliche Gartenabfälle nicht restlos entfernst. Solche Rückzugsorte bieten Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Auf chemische Spritzmittel solltest du verzichten, um die Nahrungskette dieser Tiere nicht zu stören. Werden die winzigen Spinnen im Garten heimisch, ist dies ein Erfolg für deine Bemühungen um die Artenvielfalt.
Diese Spinne ist für Menschen absolut harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Aufgrund ihrer minimalen Körpergröße können ihre Kieferklauen (Cheliceren) die menschliche Haut nicht durchdringen, weshalb sie völlig unbedenklich für Gartenbesitzer ist.
Australoneon keyserlingi gehört zur Familie der Springspinnen (Salticidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen. Die wissenschaftliche Datenlage verzeichnet eine Verbreitung dieser Art im Vereinigten Königreich. Als räuberisch lebendes Spinnentier ist sie ein spezialisierter Jäger, der ohne Netzfang auskommt. Die taxonomische (die Einordnung in das biologische System betreffende) Einordnung innerhalb der Gattung Australoneon kennzeichnet sie als einen charakteristischen Vertreter kleinerer Springspinnenarten.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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