Bild folgtKI-generierte IllustrationAutographa gamma
Auch bekannt als: Feldstaudenflur-Silbereule, G-Nachtfalter, Gamma-Eule, Gammaeule, Gammavogel, Griechisches Gamma, Pistoleneule, Pistolenvogel, Zuckererbseneule
36
Pflanzen
besucht
200
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Feldstaudenflur-Silbereule (Autographa gamma) durch das silberweiß leuchtende Zeichen auf den Vorderflügeln, das an den griechischen Buchstaben Gamma erinnert. Dieser große Nachtfalter zeigt sich oft auch am helllichten Tag, wenn er im rasanten Schwirrflug Nektar aus Blüten saugt. In deinem Garten besucht er bevorzugt den Dost (Origanum vulgare) oder die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea ssp. jacea). Da die Art polyphag (nicht auf bestimmte Pflanzen spezialisiert) ist, finden die Raupen an vielen verschiedenen Gewächsen Nahrung. Zwischen der Raupe und dem fertigen Falter gibt es einen deutlichen Unterschied: Während der Falter mobil ist, lebt die Raupe eher versteckt an Blättern. Die Überwinterung erfolgt bei uns als Larve (Raupe), die im Schutze der Vegetation die kalten Monate überdauert. Du kannst das Überleben fördern, indem du Pflanzen wie den Rot-Klee (Trifolium pratense) oder die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea) über den Winter nicht zurückschneidest. Auch die Silberdistel (Carlina acaulis ssp. acaulis) bietet den Faltern in ihrer aktiven Zeit von Juni bis August wichtige Energie. Sorgen um deine Zierpflanzen musst du dir nicht machen, da die Art ein fleißiger Bestäuber ist. Ein naturnaher Garten mit der Stängellosen Kratzdistel (Cirsium acaule) hilft diesem heimischen Tier sehr.
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Dieses Tier ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt weder Gift noch Beißwerkzeuge. In Deutschland und den Nachbarländern ist die Art heimisch und nicht unmittelbar gefährdet, weshalb kein besonderer Schutzstatus vorliegt. Eine Verwechslung ist aufgrund der markanten Gamma-Zeichnung für Laien kaum möglich.
Die Feldstaudenflur-Silbereule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie ist in ganz Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland und der Schweiz, weit verbreitet und besiedelt offene Landschaften. Mit einer Körpermasse von etwa 0,05 Gramm gehört sie zu den kräftigen Fliegern ihrer Gruppe. Die Art gilt als ökologisch anpassungsfähig und besetzt eine mittlere Temperaturnische, was sie in vielen Gartenräumen heimisch macht.
Körpergröße
large
Gewicht
0.0476235124594299 g
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
36 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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