Bild folgtKI-generierte IllustrationAutophila dilucida
Typisch für Autophila dilucida ist ihre mittlere Größe und die hervorragende Tarnung, mit der sie auf steinigen Untergründen kaum auffällt. Du triffst diesen Nachtfalter vor allem in der Schweiz an, wo er warme, sonnige Plätze bevorzugt. Da das Tier als adultes (ausgewachsenes) Insekt überwintert, kannst du es bereits ab März in deinem Garten entdecken. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,034 Gramm ist der Falter ein graziler Flieger. Die Art lebt oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) und ist daher auf eine naturnahe Vielfalt angewiesen. Du kannst das Tier bis in den Oktober hinein beobachten, bevor es sich für den Winter zurückzieht. Um diesen Falter zu fördern, solltest du warme Nischen wie Trockenmauern oder Steinhaufen erhalten. Solche Strukturen bieten nicht nur Wärme, sondern auch wichtige Verstecke für die Überwinterung in Kältestarre (Zustand reduzierten Stoffwechsels). Da die Art wärmeliebend ist, profitiert sie von sonnenexponierten Gartenbereichen ohne Pestizideinsatz. Achte darauf, heimische Wildpflanzen zu bewahren, um die Lebensgrundlage für die spezialisierten Raupen zu sichern.
Dieser Falter ist für den Gartenbesitzer völlig harmlos und ein gern gesehener Gast. Er besitzt keinen Stachel und ist nicht giftig, weshalb keine Gefahr für Menschen oder Haustiere besteht. Da die Art spezialisierte Ansprüche hat, sollte man sie an ihren Ruheplätzen ungestört lassen.
Autophila dilucida gehört zur Familie der Erebidae (Eulenfalter-Verwandte) und ist in der Region vor allem in der Schweiz als heimische Art verbreitet. Der Falter bevorzugt warme Temperaturnischen und ist an ein Leben in sonnenexponierten, trockenen Habitaten angepasst. Mit einer Körpermasse von etwa 0,034 Gramm gehört das Tier zu den mittelgroßen Nachtfaltern. Ein wichtiges Merkmal für die Unterscheidung von verwandten Arten ist die spezifische Zeichnung der Flügel, die der Tarnung auf Gestein dient.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
adult
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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