Bild folgtKI-generierte IllustrationAzolla filiculoides
Auch bekannt als: Grosser Algenfarn
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
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Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
An seinen winzigen, dachziegelartig übereinanderliegenden Blättchen lässt sich der Große Algenfarn (Azolla filiculoides) sofort erkennen. Im Garten ist dieser Farn ein zweischneidiges Schwert, da er als invasiv (sich stark ausbreitend und heimische Arten verdrängend) eingestuft wird und Wasseroberflächen rasant verschließt. Er dient Tieren wie der Nutria (Myocastor coypus) als Nahrung, bietet aber für spezialisierte heimische Insekten nur begrenzten Nutzen. Durch seine Fähigkeit, Stickstoff zu binden, wächst er besonders in nährstoffreichen Teichen extrem schnell. Du solltest im Garten unbedingt darauf achten, dass er nicht in die freie Natur gelangt.
0,02 Meter kleiner Schwimmkünstler mit enormer Ausbreitungskraft.
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Der Große Algenfarn wird als nicht kindersicher eingestuft, da dichte Pflanzenteppiche die Wasseroberfläche wie festen Boden erscheinen lassen können. Dies stellt eine Gefahr für spielende Kinder an Gartenteichen dar. Bei Unfällen oder Fragen zur Verträglichkeit ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Aug – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.025 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Große Algenfarn gehört zur Familie der Schwimmfarngewächse (Salviniaceae) und zur Ordnung der Schwimmfarnartigen (Salviniales). Ursprünglich in Amerika beheimatet, tritt er in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Art) in stehenden Gewässern auf. Eine morphologische (die äußere Gestalt betreffende) Besonderheit ist die Symbiose (Zusammenleben zum gegenseitigen Vorteil) mit Blaualgen in den Blatthöhlungen. Dies ermöglicht es der Pflanze, Stickstoff direkt aus der Luft zu binden.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →