Bild folgtKI-generierte IllustrationBalaenoptera acutorostrata Lacépède, 1804
Auch bekannt als: (nördlicher) Zwergwal, Nordlicher Zwergwal, Nördlicher Zwergwal, Spitzkopf-Finnfisch, Zwergfurchenwal
Der Zwergwal (Balaenoptera acutorostrata) ist an seiner vergleichsweise geringen Körpergröße und der spitzen Schnauze als kleinster Vertreter der Furchenwale (Wale mit dehnbaren Hautfalten an der Kehle) zu erkennen. In Deinem Garten wirst Du diesen Meeresbewohner naturgemäß nicht antreffen, da er als Säugetier ausschließlich in marinen Ökosystemen (Meereslebensräumen) beheimatet ist. Seine Lebensweise ist durch weite Wanderungen geprägt, wobei er oft allein oder in kleinen Gruppen die Küstengewässer durchstreift. Als Filtrierer (Tier, das Nahrung aus dem Wasser siebt) ernährt er sich allgemein von kleinen Meeresorganismen. In der Natur fungiert er als wichtiger Regulator der Nahrungskette im Ozean. Auch wenn kein privater Teich groß genug für ihn ist, kannst Du indirekt zu seinem Schutz beitragen. Der Verzicht auf Plastikmüll und chemische Düngemittel im Garten schont die Gewässer, die über Flüsse letztlich in die Meere fließen. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen schützt den weit entfernten Lebensraum dieser faszinierenden Tiere. So bleibt die Artenvielfalt auch in den großen Weltmeeren für uns alle erhalten.
Diese Art ist streng geschützt und vollkommen harmlos gegenüber Menschen. Aufgrund seines natürlichen Lebensraums im tiefen Wasser kommt es zu keinen direkten Begegnungen oder Gefahrensituationen im heimischen Garten.
Der Zwergwal gehört zur Familie der Furchenwale (Balaenopteridae) und stellt die kleinste Art innerhalb dieser taxonomischen Gruppe dar. Seine Verbreitung erstreckt sich laut Datenlage über Deutschland, Belgien sowie Österreich und die Schweiz, wobei er als heimisch eingestuft wird. Die Tiere führen eine pelagische (im offenen Meer stattfindende) Lebensweise und sind für ihre weiten Wanderungen bekannt. Als Bartenwal filtert er seine Nahrung direkt aus dem Meerwasser.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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