Bild folgtKI-generierte IllustrationBalaenoptera physalus
Auch bekannt als: Blauwal, Finnfisch, Finnwal, Finnwale, Riesenwal, Schanelwal, Schnabelwal
Unverwechselbar macht den Finnwal (Balaenoptera physalus) sein langgestreckter, stromlinienförmiger Körper und die kleine, sichelförmige Rückenflosse. Als räuberisch lebender Meeressäuger – also ein Säugetier, das im Wasser lebt – erbeutet er seine Nahrung im offenen Meer und in Küstennähe. Da keine spezifischen Beutetiere in der Datenbank gelistet sind, bleibt seine genaue Kost hier unerwähnt, doch seine Jagdstrategie umfasst tiefe Tauchgänge in den Ozeanen. Während dieser Phasen unter Wasser spürt er seine Nahrung effizient auf. Du findest diesen Giganten primär in den tiefen Meeresgebieten, wo er ganzjährig aktiv ist und keinen Winterschlaf hält. Sein Aktivitätsrhythmus ist vorwiegend tagaktiv, wobei er auch die Dämmerungsstunden zur Jagd nutzt. Als Gartenbesitzer kannst du zum Schutz beitragen, indem du auf einen umweltbewussten Lebensstil achtest, der die Verschmutzung der Meere mit Abfällen reduziert. Die Beobachtung vom Ufer aus erfordert viel Geduld und ein Fernglas, besonders an den Küsten der Nordsee. In seinem Ökosystem übernimmt er eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Tierpopulationen im Wasser.
Dieses Tier ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Bei seltenen Begegnungen auf dem Meer solltest du einen großen Sicherheitsabstand einhalten, da das Tier meist scheu auf Menschen reagiert. Aufgrund der gewaltigen Körpermaße besteht keinerlei Verwechslungsgefahr.
Körper
Körperlänge
1792.053 cm
Gewicht
38800000 g
Max. Lebensalter
116 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 0.4× pro Jahr
Tragezeit
342 Tage
Geschlechtsreife
~6.3 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Finnwal wird in die Familie der Furchenwale (Balaenopteridae) eingeordnet – das sind Wale, die Dehnungsfalten an der Kehle besitzen. In der taxonomischen Einordnung, also der wissenschaftlichen Benennung und Sortierung, zählt er zu den räuberischen Meeressäugern. In den Küstengewässern der Nordsee ist er ein seltener Gast. Mit einer Länge von bis zu 27 Metern ist er das zweitgrößte Lebewesen der Erde. Sein Gewicht beträgt oft über 70 Tonnen (70.000 Kilogramm).
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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