Bild folgtKI-generierte IllustrationBassia scoparia subsp. scoparia
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Du erkennst die Besen-Radmelde (Bassia scoparia subsp. scoparia) an ihrem auffallend dichten, buschigen Wuchs, der fast wie eine kleine, feinblättrige Tanne wirkt und sich im Herbst oft spektakulär rötlich verfärbt. Mit einer präzisen Wuchshöhe von 0.97 m ist sie ein architektonischer Blickfang in jedem Beet. Für deinen Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie auch an extrem trockenen Stellen gedeiht und so Lücken schließt, an denen andere Pflanzen aufgeben. Da sie einjährig ist, bringt sie jedes Jahr neue Dynamik in deine Gestaltung. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ohne viel Gießen auskommt und Struktur liefert, liegst du hier genau richtig.
Trockenkünstler mit Struktur: 0,97 Meter Eleganz und feurige Herbstfärbung.
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In der ökologischen Vernetzung deines Gartens übernimmt die Besen-Radmelde vor allem die Rolle des Strukturgebers und Samenlieferanten. Ihre Samen sind mit einem Gewicht von 1,0959 mg so leicht, dass sie durch Windausbreitung (Anemochorie) neue Lebensräume erschließen. In den Wintermonaten bieten die stehengebliebenen Pflanzenstände wichtige Nahrung für heimische Vögel wie den Stieglitz (Carduelis carduelis). Da konkrete Bestäubungsdaten für Insekten in den vorliegenden Daten fehlen, liegt der Fokus auf ihrer Bedeutung für die Bodenstruktur und als schützendes Dickicht für Kleintiere. Sie besiedelt ökologische Nischen auf trockenen Böden, die für spezialisierte Arten lebensnotwendig sind.
Die Besen-Radmelde wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher vorsichtig sein und den Kontakt zur Pflanze beaufsichtigen. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.973 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg-Lichtwert 9: Wähle einen vollsonnigen Platz, sie benötigt maximale Lichtausbeute.
Ellenberg-Feuchtewert 3: Der Boden sollte trocken sein; gießen ist nur bei extremer, langanhaltender Dürre nötig.
Bodenbeschaffenheit: Als Mittelzehrer bevorzugt sie normalen, durchlässigen Gartenboden ohne zusätzliche Düngung.
Kalkgehalt: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (pH-Wert im neutralen bis hohen Bereich).
Pflanzzeit: Säe die Samen im Frühjahr (April bis Mai) direkt im Freiland aus, da sie als Einjährige schnell wächst.
Wuchshöhe: Plane genau 0.97 m Platz in der Höhe ein, damit sie ihre buschige Form entfalten kann.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig; lass die Pflanze im Winter stehen, um die Selbstaussaat zu fördern.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) — sie teilt die Vorliebe für trockene, sonnige Standorte und ergänzt den grünen Busch der Melde mit ihren blauen Blüten.
Die Besen-Radmelde gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst warme, trockene Standorte auf kalkhaltigen Böden (basenreich), oft an Wegrändern oder auf Brachflächen. Als krautige Pflanze bildet sie kein dauerhaftes Holz aus, sondern wächst innerhalb eines Jahres zu ihrer vollen Größe heran. Besonders interessant ist ihr Ausbreitungsmechanismus: Die sehr leichten Samen (Diasporen) wiegen nur etwa 1,1 mg und werden effizient durch den Wind über weite Strecken transportiert.
1 Video zu Bassia scoparia subsp. scoparia
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →