Bild folgtKI-generierte IllustrationBidens tripartita
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interagieren
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Unverwechselbar ist der Dreiteilige Zweizahn (Bidens tripartita) durch seine tief eingekerbten Blätter und die gelb-braunen Blütenköpfe, denen die typischen Strahlenblüten fehlen. In deinem Naturgarten ist er ein wertvoller Spezialist für feuchte Stellen, der bis in den Oktober hinein Farbe und Leben bringt. Besonders Tagfalter wie der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) und das Waldbrettspiel (Pararge aegeria) schätzen ihn als späte Nahrungsquelle. Er zeigt dir zudem zuverlässig an, wo der Boden nährstoffreich und nass genug ist. Wenn du einen Teichrand hast, solltest du dieser heimischen Art unbedingt einen Platz einräumen.
Später Nektar für Falter: Der robuste Feuchtzonen-Spezialist für deinen Teichrand.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Dreiteilige Zweizahn eine wichtige Anlaufstelle für verschiedene Insekten im Spätsommer und Herbst. Besonders der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) und das Waldbrettspiel (Pararge aegeria) nutzen das Nektarangebot intensiv. Auch die Honigbiene (Apis mellifera) profitiert von den zahlreichen kleinen Einzelblüten in den Köpfchen. Da die Pflanze bis in den Oktober blüht, schließt sie eine kritische Versorgungslücke für Insekten vor dem Winter. Die leichten Samen dienen zudem als Nahrung für Vögel, während sie durch ihre Widerhaken im Fell von Tieren verbreitet werden.
Der Dreiteilige Zweizahn gilt als nicht kindersicher. Das liegt vor allem an den kleinen Widerhaken der Samen, die sich leicht in Kleidung und Haut verhaken können. Zwar sind keine schweren Vergiftungen bekannt, doch beim Hantieren mit reifen Fruchtständen ist wegen der mechanischen Reizung Vorsicht geboten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.507 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg 8), da die Pflanze für eine kräftige Blüte mindestens 6 Stunden direkte Sonne benötigt.
Boden: Der Standort muss dauerhaft feucht bis nass sein (Ellenberg 8); ideal ist ein Platz direkt an der Uferzone deines Teichs.
Nährstoffe: Als Starkzehrer (Ellenberg 8) braucht er einen nährstoffreichen, fetten Boden, um seine volle Vitalität zu entfalten.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im Frühling von März bis Mai oder im Herbst, solange der Boden noch offen ist.
Pflege: Die Pflanze ist einjährig und krautig, sie vermehrt sich zuverlässig über Selbstaussaat, wenn du die Samenstände stehen lässt.
Wuchs: Mit einer Höhe von 0.51 m ist er ideal für den vorderen oder mittleren Bereich feuchter Beete.
Gute Partnerin: Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie teilt die Vorliebe für nasse, nährstoffreiche Standorte und bietet einen schönen strukturellen Kontrast.
Der Dreiteilige Zweizahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns heimisch wurde) besiedelt er natürlicherweise Ufersäume, Gräben und feuchte Senken. Er wächst bevorzugt an mäßig warmen Standorten auf neutralen bis schwach sauren Böden. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.51 m und seinen charakteristischen, dreigeteilten Blättern lässt er sich im Garten gut identifizieren.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →