Bild folgtKI-generierte IllustrationPaulownia tomentosa
Auch bekannt als: Kaiserbaum, Kaiser-Paulownie
2
Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Der Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) ist ein auffälliger, schnellwüchsiger Zierbaum mit großen herzförmigen Blättern und violettblauen Blüten im Frühjahr. Aus Sicht des Naturschutzes ist die Art jedoch kritisch zu bewerten: Sie ist nicht heimisch und kein geeigneter Schwerpunktbaum für die Förderung einheimischer Biodiversität. In Deutschland wird sie naturschutzfachlich als potenziell invasiv geführt. Für naturorientierte Pflanzungen sind heimische Gehölze die deutlich bessere Wahl.
Violetter Blütentraum im Frühling: Ein Paradies für Honigbienen.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Im April und Mai können die Blüten des Blauglockenbaums (Paulownia tomentosa) zwar von allgemeinen Blütenbesuchern genutzt werden, daraus ergibt sich aber kein besonderer Mehrwert für die heimische Biodiversität. Die Art ist nicht heimisch und wird in Deutschland als potenziell invasiv geführt. Für naturorientierte Pflanzungen sind heimische Gehölze daher die deutlich bessere Wahl.
Der Blauglockenbaum wird als nicht kindersicher eingestuft. Es empfiehlt sich daher, Kleinkinder beim Spielen in der Nähe des Baumes zu beaufsichtigen und darauf zu achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund gelangen. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Baumarten besteht aufgrund der charakteristischen Blüten und Blätter jedoch kaum.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
16.413 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für den Blauglockenbaum einen vollsonnigen, warmen Platz, der vor starken Ostwinden geschützt ist.
Der Boden sollte tiefgründig und gut durchlässig sein, da die Pflanze keine Staunässe (Wasseransammlung im Wurzelbereich) mag.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
In den ersten Standjahren benötigt der Baum bei Sommertrockenheit regelmäßige Wassergaben.
Beachte beim Pflanzen den enormen Platzbedarf, da er eine stattliche Krone entwickelt.
Ein Rückschnitt im Spätwinter ist möglich, verzögert aber die Blüte, da die Knospen für das Folgejahr bereits im Spätsommer angelegt werden.
Da der Baum Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) nutzt, solltest du auf chemische Bodenentseuchung verzichten.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) – beide schätzen sonnige Standorte und die Wegwarte bietet Insekten Nahrung, wenn die Baumblüte bereits vorbei ist.
Der Blauglockenbaum gehört zur Familie der Paulowniengewächse (Paulowniaceae) innerhalb der Ordnung der Lippenblütlerartigen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er inzwischen weit verbreitet und besiedelt oft warme, urbane Standorte. Er zeichnet sich durch seine samtig behaarten Zweige und die Ausbildung einer Arbuskulären Mykorrhiza (AM) aus. Dabei handelt es sich um eine Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, die den Baum bei der Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen unterstützen und ihn widerstandsfähiger machen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →