Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Noctuidae
Typisch für die Schwarze Glanzeule (Mniotype satura) ist ihr Erscheinungsbild als Nachtfalter (nachtaktive Schmetterlingsart), der durch seine unauffällige Färbung perfekt an die Dunkelheit angepasst ist. Du erkennst in ihr einen Vertreter der Eulenfalter (Noctuidae), die meist robuste Körper und flach aufliegende Flügel besitzen. Da dieses Tier heimisch ist, spielt es eine feste Rolle in unserem Naturhaushalt. Die Raupen unterscheiden sich grundlegend von den erwachsenen Faltern, da sie fressend an Vegetation leben, während die Falter flüssige Nahrung wie Nektar suchen. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen in der Datenbasis verzeichnet sind, ernährt sich die Art allgemein herbivor (pflanzenfressend) von den in der Region vorkommenden Gewächsen. In der Schweiz wurden bereits über tausend Beobachtungen dieser Art dokumentiert, was auf eine stabile Präsenz hinweist. In Deinem Garten kannst Du durch den Verzicht auf chemische Mittel den Lebensraum für diese Insekten erhalten. Ein naturbelassener Garten mit verschiedenen Strukturen bietet den Tieren Schutz vor Fressfeinden. Da die Art nachtaktiv (während der Nacht tätig) ist, bekommst Du sie tagsüber nur selten zu Gesicht. Indem Du heimische Pflanzen förderst, unterstützt Du indirekt die Nahrungsgrundlage für die Larven (Jungstadien) dieser Schmetterlingsgruppe.
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Für diese Art liegen in der verwendeten Datenbasis keine spezifischen Angaben zum monatlichen Jahreszyklus, zur Eiablage oder zur Überwinterung vor.
Dieser Schmetterling ist für den Menschen und Deine Gartenpflanzen völlig harmlos und steht nicht unter einem gesonderten gesetzlichen Schutzstatus. Eine Verwechslung mit anderen Arten der Eulenfalter (Noctuidae) ist aufgrund der unauffälligen Färbung leicht möglich, stellt aber kein Risiko dar.
Die Schwarze Glanzeule (Mniotype satura) wird taxonomisch (systematisch) in die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sie ist eine in Mitteleuropa heimische Art, deren Verbreitungsschwerpunkt laut Datenlage mit über 1.100 Funden in der Schweiz liegt. Als Falter der Nacht zeichnet sie sich durch eine tarnende Flügelzeichnung aus, die eine Abgrenzung von verwandten Arten erschwert. Die Lebensweise ist an strukturreiche Lebensräume gebunden, in denen die Art ihre Entwicklung vom Ei bis zum Falter vollzieht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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