Bild folgtKI-generierte IllustrationTrigonella foenum-graecum
Auch bekannt als: Griechisch Heu, Fenugreek, Kuhhornklee
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Bockshornklee verrät sich durch seinen intensiven, würzigen Duft und die hellgelben bis weißlichen Schmetterlingsblüten. In deinem Naturgarten leistet er wertvolle Dienste, indem er als Hülsenfrüchtler den Boden auf natürliche Weise mit Stickstoff anreichert. Besonders Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) oder Arten wie Polyommatus fulgens nutzen ihn als wichtige Nektarquelle. Mit seinem kompakten Wuchs fügt er sich harmonisch in sonnige Beete ein. Wenn du Wert auf Bodenpflege und gezielten Artenschutz legst, ist diese traditionsreiche Pflanze eine Bereicherung für deine Gartenpraxis.
Würziger Bodenverbesserer: Nektarquelle für den seltenen Komma-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Bockshornklee eine wertvolle Tankstelle für Schmetterlinge. Besonders der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) profitiert von dem Nektarangebot während der Blütezeit im Juni und Juli. Auch für weniger bekannte Arten wie Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae stellt die Pflanze eine wichtige Ressource dar. Die Ausbreitung der schweren Samen erfolgt über kurze Distanzen, wobei auch Tiere zur Verbreitung beitragen können. Durch die Bindung von Luftstickstoff verbessert der Bockshornklee zudem die Bodenqualität für benachbarte, heimische Wildpflanzen.
Der Bockshornklee wird als nicht kindersicher eingestuft. Da er Inhaltsstoffe enthält, die in hohen Konzentrationen wirksam sind, sollten Kinder und Haustiere nicht unbeaufsichtigt an der Pflanze knabbern. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs größerer Mengen wende dich bitte sicherheitshalber an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.415 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8), da die Pflanze viel direkte Wärme benötigt.
Der Standort sollte warm und geschützt sein (Ellenberg Temperatur 9).
Achte auf einen kalkhaltigen, basischen Boden (Ellenberg Reaktion 7), um optimale Bedingungen zu schaffen.
Halte die Erde mäßig feucht, aber vermeide stauende Nässe (Ellenberg Feuchte 4).
Ein mittlerer Nährstoffgehalt im Boden ist ideal (Ellenberg Nährstoffe 5).
Die Aussaat erfolgt am besten im Frühjahr zwischen April und Mai, sobald keine starken Fröste mehr drohen.
Mit einer Wuchshöhe von exakt 0,41 m eignet er sich gut für den vorderen oder mittleren Beetbereich.
Da die schweren Samen (ca. 11,86 mg) nur kurze Distanzen überwinden, ist eine gezielte Aussaat an gewünschten Stellen sinnvoll.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) – sie schätzt ebenfalls sonnige, kalkhaltige Standorte und ergänzt das Nahrungsangebot für Insekten.
Der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz verbreitet. Er besiedelt bevorzugt sonnige, wärmebegünstigte Standorte auf kalkhaltigen Böden. Die krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,41 m und bildet dreizählig breitblättrige Laubblätter aus. Eine Besonderheit ist die Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) vom Typ AM, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizient aus dem Boden zu lösen.
1 Video zu Bockshornklee

3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →