Bild folgtKI-generierte IllustrationBombus mucidus Gerstäcker, 1869
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Die Grauweiße Hummel (Bombus mucidus) zeichnet sich durch eine auffällig helle, meist grauweiße Behaarung aus, die ihr ein fast silbriges Aussehen verleiht. Diese Wildbiene gehört zu den selteneren Gästen in naturnahen Gärten, da sie vor allem in höheren Lagen heimisch ist. Ihre Flugzeit beginnt im Mai und endet bereits im August. Als bodennistende Art nutzt sie bevorzugt verlassene Mäusegänge oder Hohlräume unter Graspolstern für ihren Nestbau. Bei der Nahrungssuche ist sie auf bestimmte Pflanzen angewiesen und besucht in Deinem Garten gerne den Weiß-Klee, den Rot-Klee sowie die Gewöhnliche Braunelle. Auch die Gelbe Betonie und die Berg-Distel stellen wichtige Energiequellen für dieses Insekt dar. Um die Grauweiße Hummel zu unterstützen, solltest Du offene Bodenstellen und Altgrasstrukturen als potenzielle Nistplätze erhalten. Das Anpflanzen von Glanz-Skabiose oder der Hochstängligen Großen Eberwurz bietet ihr zudem eine lebensnotwendige Nahrungsgrundlage. Da sie regional gefährdet sein kann, ist jeder Verzicht auf Pestizide ein direkter Beitrag zu ihrem Schutz.
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Die Grauweiße Hummel ist ein sehr friedfertiges Tier und sticht nur zur Verteidigung ihres Nestes. Sie unterliegt dem allgemeinen Artenschutz. Eine Verwechslung mit Honigbienen ist aufgrund ihres deutlich kräftigeren Körperbaus und der dichten Behaarung nahezu ausgeschlossen.
Die Grauweiße Hummel gehört zur Familie der Apidae (Echte Bienen) innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Art lebt sozial und bildet kleine Völker, wobei die Nester meist unterirdisch angelegt werden. Von anderen Hummelarten unterscheidet sie sich primär durch die charakteristische Färbung des Pelzes und ihre Bindung an montane (bergige) Lebensräume.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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