Bild folgtKI-generierte IllustrationBombus veteranus
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Diese Hummelart erkennst Du an ihrer hellgrauen bis gelblichen Behaarung mit einer markanten dunklen Binde zwischen den Flügeln und einer eher kompakten Körpergestalt. In Deinem Garten nistet sie bevorzugt an der Oberfläche in Grasbüscheln oder Moospolstern, was Biologen als oberirdische Nistweise bezeichnen. Da sie polylektisch (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie spezialisiert) ist, sammelt sie an vielen verschiedenen Blüten Nahrung. Von Juni bis August ist sie aktiv und besucht dabei Pflanzen wie den Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum officinale) oder die Weiße Taubnessel (Lamium album). Auch die Lanzett-Kratzdistel (Cirsium vulgare) und der Dost (Origanum vulgare) gehören zu ihren bevorzugten Energiequellen. Du kannst ihr helfen, indem Du wilde Ecken mit altem Gras stehen lässt und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Offene Bodenstellen und das Belassen von Pflanzenresten bieten ihr Schutz und Material für den Nestbau. Weitere wichtige Pollenquellen in Deinem Garten sind die Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides) und der Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense).
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Diese Wildbiene ist sehr friedfertig und setzt ihren Stachel nur bei direkter Bedrohung des Nestes ein. Sie ist gesetzlich geschützt, weshalb Du sie unbesorgt beim Blütenbesuch beobachten kannst. Eine Verwechslung mit Wespen ist aufgrund ihrer dichten Behaarung und des runderen Körperbaus fast ausgeschlossen.
Die Sandhummel (Bombus veteranus) ist ein Vertreter der Familie der Echten Bienen (Apidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort vorrangig offene Standorte. Die Art bildet einjährige Staaten, wobei die Nestgründung meist an der Erdoberfläche in der Krautschicht erfolgt. Durch ihre spezifische graue Färbung lässt sie sich von anderen Hummelarten abgrenzen.
41 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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