Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch in Deutschland
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Brachyopa scutellaris ist eine Schwebfliege, die sich durch ihre charakteristische, oft bräunlich gefärbte Körpergestalt von anderen Arten ihrer Gruppe unterscheidet. Als Insekt aus der Familie der Schwebfliegen gehört sie zu den spezialisierten Besuchern in naturnahen Lebensräumen. Die Larven dieser Art sind auf feuchtes, zersetzendes organisches Material angewiesen, weshalb sie in Gärten besonders von vorhandenem Totholz profitieren. Erwachsene Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen verschiedener Blütenpflanzen, die sie im Flug geschickt ansteuern. Da die Art auf der Vorwarnliste der Roten Liste in Deutschland steht, ist der Erhalt von alten Baumbeständen und moderndem Holz für ihr Überleben essenziell. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel fördert die Ansiedlung und den Fortbestand dieser Insekten in deinem Garten. Durch das Belassen von Laubschichten und morschen Holzstücken schaffst du wichtige Nischen für ihre Entwicklung. Diese Schwebfliegen leisten einen wertvollen Beitrag zur Bestäubung, während ihre Larven bei der Zersetzung organischer Substanz helfen. Achte darauf, dass dein Garten Strukturvielfalt bietet, um diesen seltenen Besuchern einen geeigneten Lebensraum zu ermöglichen.
Die Aktivitätsphase beginnt meist im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen. Die Fortpflanzung und Entwicklung der Larven findet in den darauffolgenden Monaten in feuchtem Totholz statt. Mit dem Sinken der Temperaturen im Herbst ziehen sich die Tiere zur Überwinterung zurück.
Diese Schwebfliege ist für den Menschen völlig harmlos, da sie weder sticht noch beißt. Sie gilt als Nützling, da die erwachsenen Tiere bei der Bestäubung von Pflanzen helfen und die Larven ökologische Abbauprozesse unterstützen.
Brachyopa scutellaris ist eine heimische Schwebfliege, die zur Ordnung der Zweiflügler zählt. Sie ist in weiten Teilen Europas verbreitet, darunter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Art bevorzugt Lebensräume mit einem hohen Anteil an Totholz, da ihre Larvenentwicklung an feuchte, zerfallende Holzstrukturen gebunden ist.
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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