Bild folgtKI-generierte IllustrationBrachypodium pinnatum
Auch bekannt als: Bromus rupestris
Artengruppe
Wer die Fieder-Zwenke einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren aufrechten, schmalen Blütenähren, die wie feine Federn an biegsamen Halmen sitzen, verleiht sie jedem Garten eine natürliche Leichtigkeit. Als echtes heimisches Süßgras (Poaceae) ist sie ein wertvoller Baustein für deine Biodiversitäts-Fläche, da sie als indigenes Gewächs perfekt an unser Klima angepasst ist. Im Gegensatz zu vielen Zuchtgräsern wirkt sie nie künstlich und fügt sich harmonisch in Wiesenbilder ein. Wenn du ein robustes Gras suchst, das mit kalkhaltigen Böden im Halbschatten bestens zurechtkommt, machst du hier alles richtig.
Heimische Struktur für lichte Schatten: 53 Zentimeter pure Natur-Ästhetik.
Als indigenes (einheimisches) Gewächs spielt die Fieder-Zwenke eine wichtige Rolle in unserem lokalen Ökosystem. Die Ausbreitung erfolgt über sehr leichte Samen mit einem Gewicht von nur 2.7009 mg, was eine effiziente Windausbreitung ermöglicht und so zur natürlichen Vernetzung von Biotopen beiträgt. Da sie nicht verholzt, bietet sie jedes Jahr frisches, grünes Material für den Stoffkreislauf im Garten. In der freien Natur ist sie ein typischer Bestandteil artenreicher Wiesenlandschaften. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten in unserer Datenbank ist dieses Gras als Strukturbildner und Bodenfestiger ein wertvoller Beitrag zur heimischen Flora.
Die Fieder-Zwenke wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt meist an den scharfkantigen Blättern, an denen man sich bei unvorsichtigem Hantieren kleine Schnittwunden zuziehen kann. Die Pflanze selbst ist nicht als giftig bekannt. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere ist das Gras in der Regel unbedenklich.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.534 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Ellenberg Licht 6), an dem das Gras mäßig warme Bedingungen vorfindet.
Boden: Die Pflanze ist ein Mittelzehrer und bevorzugt normalen Gartenboden, der unbedingt kalkhaltig (basisch) sein sollte.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; das Gras verträgt weder extreme Trockenheit noch Staunässe.
Pflanzzeit: Setze die Fieder-Zwenke im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Pflanzung: Achte auf die Wuchshöhe von 0.53 m und plane sie im Beetvordergrund oder als Matrixpflanze in der Wiese ein.
Pflege: Schneide die vertrockneten Halme erst im zeitigen Frühjahr zurück, um den Wurzelstock zu schützen.
Vermehrung: Die Pflanze sät sich durch ihre leichten Samen (Diasporen) von 2.7 mg durch Wind- und Fernausbreitung selbst aus.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen kalkhaltigen Bodenverhältnisse schätzt.
Die Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum sind oft Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder lichte Waldränder auf kalkhaltigem Untergrund. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine exakte Wuchshöhe von 0.53 m und einen horstbildenden, also büschelartigen Wuchs aus. Im Gegensatz zu verwandten Waldgräsern sind ihre Blätter vergleichsweise breitblättrig und weich behaart, was sie auch für Laien gut erkennbar macht.
1 Video zu Fieder-Zwenke (Artengruppe)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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