Bild folgtKI-generierte IllustrationBrassicogethes aeneus
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Der Rapsglanzkäfer (Brassicogethes aeneus) ist ein winziger, etwa zwei bis drei Millimeter kleiner Käfer mit einer gedrungenen, eiförmigen Gestalt und metallisch glänzenden, meist schwarzgrünen Deckflügeln. Du findest diesen flinken Flieger vor allem im Frühling auf hellen Blüten, wo er als emsiger Pollenfresser auffällt. Er besiedelt als heimische Art bevorzugt offene Standorte in Gärten und Wiesen. In deinem Garten übernimmt er eine wertvolle Funktion als Bestäuber, da er bei der Nahrungssuche ständig zwischen verschiedenen Blüten wechselt. Er besucht dabei gerne das Knöllchen-Scharbockskraut (Ficaria verna) oder den Wurzelnden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Die Larven entwickeln sich direkt in den Blütenknospen, wobei sie sich vorwiegend von nährstoffreichem Pollen ernähren. Zur Verpuppung lassen sich die Larven später in den Boden fallen. Du kannst den Käfer unterstützen, indem du Wildkräuter wie die Gewöhnliche Vogel-Sternmiere (Stellaria media) oder das Acker-Hornkraut (Cerastium arvense) in einer Ecke des Gartens zulässt. Eine schonende Bodenpflege ohne tiefes Umgraben bewahrt die im Erdreich ruhenden Stadien. Auch feuchtere Gartenbereiche mit Wasser-Minze (Mentha aquatica) bieten ihm einen wichtigen Lebensraum.
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Für dich und deine Haustiere ist dieser kleine Käfer vollkommen harmlos, da er weder beißen noch stechen kann. Er gilt im Hausgarten nicht als Schädling, sondern als nützlicher Teil des Ökosystems, der zur Bestäubung beiträgt. Besondere Schutzvorschriften bestehen für diese häufige Art nicht.
Dieser Käfer gehört zur Familie der Glanzkäfer (Nitidulidae) innerhalb der Ordnung der Coleoptera (Käfer). Seine Verbreitung umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo er als weit verbreiteter, einheimischer Bewohner gilt. Die Tiere erreichen eine geringe Körpergröße von etwa 1,5 bis 3 Millimetern. Als tagaktive Insekten sind sie besonders bei sonnigem Wetter aktiv und auf Blüten anzutreffen. Ihre Lebensweise ist eng mit dem Vorhandensein von Pollenquellen verknüpft, die ihre primäre Nahrung bilden.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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