Bild folgtKI-generierte IllustrationBriza minor
Auch bekannt als: Briza minor
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren zierlichen, herzförmigen Ährchen, die bei jedem Windhauch leise zittern, lässt sich das Kleine Zittergras (Briza minor) sofort erkennen. In deinem Naturgarten bringt dieses einjährige Gras eine wunderbare Leichtigkeit in die Gestaltung und dient als natürlicher Strukturgeber. Da die Samen mit nur 0,2523 mg extrem leicht sind, verbreitet sich die Pflanze durch Wind- oder Fernausbreitung selbstständig an passende, offene Stellen. Auch wenn keine spezifischen Insektendaten vorliegen, bereichert sie die Vielfalt deiner Pflanzengesellschaft durch ihren besonderen Wuchs. Probiere es einfach mal aus und schau, wie das Gras deine Beete belebt.
Filigranes Zittergras: Mit nur 18 Zentimetern ein tanzendes Leichtgewicht.
Nach aktuellen ökologischen Daten liegt die Hauptrelevanz dieser Art in ihrer effektiven Ausbreitungsstrategie. Mit einem sehr leichten Diasporengewicht (Samengewicht) von 0,2523 mg nutzt das Gras den Wind oder die Fernausbreitung, um neue Standorte zu besiedeln. Die Blütezeit findet konzentriert im August statt. Da für diese spezielle Art keine Beziehungsdaten zu Bestäubern oder Raupenfutterpflanzen vorliegen, lässt sich keine konkrete Förderung bestimmter Insektenarten benennen. Dennoch trägt das Gras mit einer Blattfläche von 97,85 mm² zur strukturellen Vielfalt bei und bietet im Winter potenziell Schutz für kleine Bodenorganismen, wenn die Halme stehen gelassen werden.
Bitte beachte, dass das Kleine Zittergras (Briza minor) laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte in deinem Garten darauf, dass Kinder die Pflanzenteile oder die feinen Ährchen nicht in den Mund nehmen. Es liegen keine Angaben zu einer spezifischen Giftigkeit vor, dennoch ist Vorsicht bei Kleinkindern geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Aug
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.177 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten, damit das Gras gut gedeihen kann.
Boden: Der Boden sollte durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (Wasserstau im Boden).
Pflanzzeit Frühling: Setze das Gras zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch eine Pflanzung von September bis November ist möglich, solange der Boden offen ist.
Wuchshöhe: Mit 0,18 m eignet sich das Gras hervorragend für den Vordergrund deiner Beete.
Vermehrung: Durch das geringe Samengewicht sorgt die Pflanze oft selbst für eine natürliche Selbstaussaat.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, du kannst die Halme nach der Samenreife im Spätsommer entfernen.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – sie hat ähnliche Ansprüche an sonnige Standorte und ergänzt die feine Struktur des Grases perfekt durch ihre regional typische Blüte.
Das Kleine Zittergras (Briza minor) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Es ist eine einjährige, nicht verholzende Pflanze, die vorwiegend offene, lichtreiche Standorte besiedelt. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,18 m bleibt sie sehr niedrig. Die Blätter sind breitblättrig geformt und weisen eine Blattfläche von etwa 97,85 mm² auf. Charakteristisch sind die hängenden Ährchen an den sehr feinen, biegsamen Halmen, die typisch für die Gattung der Zittergräser (Briza) sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →