Bild folgtKI-generierte IllustrationBromus carinatus
Auch bekannt als: Bromus carinatus
40
Arten
interagieren
47
Interaktionen
dokumentiert
Auffaellig sind die besonders breitblaettrigen Halme und der aufrechte Wuchs, mit dem dieses Gras im Garten praesent ist. Die Kalifornische Trespe (Bromus carinatus) ist ein wertvoller Partner fuer Schmetterlinge, da sie als Futterpflanze fuer spezialisierte Arten wie den Schwarzmispel-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) dient. Trotz ihrer Herkunft aus Nordamerika hat sie sich bei uns bestens in die oekologischen Kreislaeufe integriert. Wenn du ein robustes Gras suchst, das bis tief in den November hinein Struktur bietet, ist diese Art eine hervorragende Wahl. Mit ihrer Hilfe schaffst du wertvollen Lebensraum fuer Falter, die auf Gräser angewiesen sind. Du machst hier also alles richtig, wenn du auf naturnahe Vielfalt setzt.
Strukturgeber bis in den November: Ein Paradies fuer seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist dieses Gras eine wichtige Ressource fuer eine Vielzahl von Dickkopffaltern. Zu den Besuchern zaehlen unter anderem der Gelbwuerfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon), der Gelbfleck-Wald-Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) sowie der Schwarzmispel-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus). Auch seltenere Gaeste wie Pelopidas thrax oder Gegenes nostrodamus nutzen die Pflanze. Da die Bluetezeit von Juni bis November reicht, bietet sie ueber ein halbes Jahr hinweg Schutz und Struktur. Die schweren Samen sind im Winter eine wertvolle Energiequelle fuer heimische Voegel. Interessanterweise wird die Art in groesseren Naturraeumen sogar vom Braunbaer aufgesucht, was ihre Bedeutung in der Nahrungskette unterstreicht.
Die Kalifornische Trespe wird als nicht kindersicher eingestuft. Grund dafuer sind die Grannen (borstenartige Fortsaetze an den Samen), die bei Kontakt an der Kleidung haften oder die Haut reizen koennen. In Gaerten mit kleinen Kindern solltest du sie daher eher in den hinteren Bereich der Beete pflanzen, wo nicht direkt gespielt wird.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Nov
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.205 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Kalifornische Trespe im Fruehling von Maerz bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Waehle einen sonnigen Platz im Garten, damit sich die Halme kraeftig entwickeln koennen.
Halte eine Wuchshoehe von genau 1.21 m bei der Planung deines Beetes im Hinterkopf.
Der Boden sollte durchlaessig sein; die Pflanze geht eine AM (Arbuskulaere Mykorrhiza, eine Lebensgemeinschaft mit Wurzelpilzen) ein, was die Naehrstoffaufnahme verbessert.
Verzichte auf starke Duengung, um die Standfestigkeit der Halme nicht zu gefaehrden.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Selbstaussaat im spaeten Sommer.
Lasse die Halme ueber den Winter stehen, da sie als Quartier fuer Nuetzlinge dienen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie ist ebenfalls heimisch, liebt sonnige Standorte und bildet einen schoenen farblichen Kontrast zum Gruen des Grases.
Die Kalifornische Trespe gehoert zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und wird botanisch in die Gattung der Trespen (Bromus) eingeordnet. In Deutschland, Oesterreich und der Schweiz gilt sie als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart), ist aber mittlerweile fest in der regionalen Flora etabliert. Ihr natuerlicher Lebensraum umfasst meist offene, sonnige Standorte mit maessig Naehrstoffen. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine exakte Wuchshoehe von 1.21 m und ihre markanten, relativ schweren Samen aus. Diese Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen etwa 5,9 Milligramm und verbreiten sich vorwiegend ueber kurze Distanzen oder durch Anhaften im Fell von Tieren.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →